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Von Ullrich Kroemer

Stimme im Block Ex-Capo unterstützt Fanbetreuung – Nächster Fanbeauftragter geht

„Say it loud”: Er war neun Jahre lang der Mann am Mikro/Megafon: Sebastian (rechts).

„Say it loud”: Er war neun Jahre lang der Mann am Mikro/Megafon: Sebastian (rechts).

RB Leipzigs langjähriger Capo Sebastian unterstützt seit Anfang des Jahres ehrenamtlich die Fanbetreuung bei Heim- und Auswärtsspielen von Rasenballsport. „Sebastian ist bei uns im Freunde-Programm tätig und kümmert sich an Spieltagen um die Fanbetreuung in Sektor B”, teilte RB Leipzig auf Anfrage mit.

Der heute 38-Jährige war 2019 nach neun Jahren als Vorsänger vom Capo-Podest gestiegen und will sich nun in anderer Funktion in die Fanszene einbringen. 

Bereits seit Beginn der Rückrunde fungiert der Zeitsoldat, dessen kräftige Stimme nicht nur stets lautstark im Block zu hören war, sondern die auch Gewicht bei ganz unterschiedlichen Fanlagern hat, nun als Mittler innerhalb der Fanszene sowie zwischen Fans und Fanbetreuung. Wie Anhänger berichten, kommt es im Block gut an, dass einer aus den eigenen Reihen ein Ohr für die Anliegen hat und vermittelt.

Fanbeauftragter Ackermann verlässt RB Ende Juni

Bei der Besetzung der hauptamtlichen Fanbeauftragten gibt es seit dem Abgang von Enrico Hommel 2017 kaum Konstanz bei RB. Vor einem Jahr hatte der leitende Fanbeauftragte Timm Merten den Klub wegen interner Zerwürfnisse nach kurzer Zeit wieder verlassen. Nun gab RB Leipzig bekannt, dass mit Axel Ackermann der nächste Mitarbeiter der Fanbetreuung den Klub zum Saisonende verlässt. In einem Schreiben an die offiziellen Fanclubs (OFC's) heißt es: „Axel hat sich entschieden, uns zu verlassen, um seine Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung und den Weg zu einer besseren Teilhabe an Veranstaltungen an anderer Stelle einzubringen.” Ackermann hatte bei Rasenballsport als Inklusions-Fanbeauftragter begonnen, ehe er 2018 einer der hauptamtlichen Fanbeauftragten wurde. 

2019 hatte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff nach öffentlichen Fanprotesten bei der Mitteldeutschen Zeitung/RBlive zum Thema eingeräumt: „Wir haben eine viel zu hohe Fluktuation auf dieser wichtigen Personalstelle und brauchen hier eine andere Konstanz, da haben wir ganz klar Nachholbedarf.“ Das Thema Fanbetreuung hatte Mintzlaff zur Chefsache erklärt.

Geisterspiel-Einsatz: Fanbeauftragte sollen mit „Präsenz deeskalierend einwirken”

Im Dezember hatte Mintzlaff angekündigt, im Januar einen fünften hauptamtlichen Fanbeauftragten einzustellen. Nun gibt es in Leiter Torsten Hahmann, Michael Pietschmann und Ex-Spieler Sebastian Hauck lediglich drei Angestellte für die Fanbelange. Da kommt die ehrenamtliche Unterstützung von Ex-Capo Sebastian gerade recht.

Denn auch wenn keine Fans ins Stadion dürfen, haben die Anhänger Gesprächsbedarf. Zudem sind die Fanbetreuer auch an diesem Samstag im Einsatz. Sie nehmen Fanklubbanner entgegen, installieren sie auf den leeren Rängen und bringen sie nach dem Spiel an einen gesicherten Ort. Anderthalb Stunden vor dem Spiel werden sich die Fanbeauftragten rund um das Stadion aufhalten. „Das Ziel ist es, mit der Präsenz auf mögliche Gruppierungen einzuwirken und, wenn notwendig, deeskalierend zu wirken, sofern diese nicht den Abstandsregelungen entsprechen oder weitere Aktivitäten erkennen lassen”, teilte RBL dazu mit. (RBlive/ukr)

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