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Keine Motivationssprüche Fanverband sagt Banner-Aktion ab 

Beim Geisterspiel gegen den SC Freiburg werden nun doch keine Spruchbänder zu sehen sein.

Beim Geisterspiel gegen den SC Freiburg werden nun doch keine Spruchbänder zu sehen sein.

Bevor es am ursprünglichen Termin zum ersten Geisterspiel der Geschichte von RB Leipzig gegen den SC Freiburg kommen sollte, hatte der Fanverband aufgerufen, Botschaften einzusenden, die auf Spruchbändern über die Tribünen verteilt werden sollten. Diese Aktion ist nach einem Bericht der Leipziger Volkszeitung abgeblasen worden.

Poulsen und Nagelsmann über Atmosphäre bei Geisterspielen

Dass die echten Fans mit ihrer Stimmung von den Rängen nicht zu ersetzen sind, ist allen bewusst. Yussuf Poulsen betonte, dennoch sportlich alles zu geben. "Natürlich ist es nicht dasselbe wie mit Fans. Es wird ein ganz anderes Spiel. Aber ich werde trotzdem bei 100 Prozent sein", sagte er der Deutschen Presseagentur.

Dessen war sich auch Julian Nagelsmann sicher, obwohl auch der RB-Coach ein weniger emotional befeuertes Spiel ahnt. Durch die TV-Übertragung seien die Geisterspiele aber nicht von der Öffentlichkeit ausgeschlossen, sondern so viel beachtet wie selten zuvor. Als er vor Wochen von der Idee mit den Spruchbändern erfuhr, zeigte Nagelsmann sich aber erfreut und interessiert. Solche Gesten könnten zumindest ein Stück weit ein Wir-Gefühl transportieren, befand er. 

Keine "vorgegaukelte Realität" durch den Fanverband

Nun wird es keine Neuauflage der Aktion geben. Zwei Gründe führt Sprecher Sebastian Horn dafür an. Zum Einen seien die damals eingesandten Sprüche nicht mehr aktuell, zumal sich die Stimmung in der Bevölkerung gegenüber dem Virus geändert habe. Neben Sprüchen wie "Unser Virus seid ihr" wurden so aber auch kreative Auslassungen wie "Der hat schon Gelb!" oder "Rauhfasertapete" verhindert. Zum Anderen wolle man keine Realität vorgaukeln, die nicht vorhanden ist.

Marco Rose freut sich über Pappfans

In Mönchengladbach macht die Borussia genau das, denn anstelle von Bannern werden sogar Pappaufsteller im Stadion platziert, auf denen die Fans selbst abgedruckt sind. Eine witzige Aktion, über die sich Trainer Marco Rose freut. "Ich finde das großartig, auch wenn es belächelt wird. Man ist so weniger alleine im Stadion", so der gebürtige Leipziger zur Bild-Zeitung.

RB hängt Fanclubbanner auf

Eine Möglichkeit bleibt den RB-Fans, Präsenz zu zeigen, wenn auch nur den offiziellen Fanclubs. Über die Fanbeauftragten des Vereins selbst können nach wie vor die Fanbanner ins Stadion gebracht werden, die sie normalerweise selbst an den Rängen aufhängen. Bis Freitag um 18.30 Uhr nimmt der Verein diese nach vorheriger Absprache entgegen.

(RBlive/msc)