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Verkleidete Kölner Fans müssen sich von Polizei ablichten lassen

Viele Fans des FC Köln kamen verkleidet – manche mussten sich beim Spiel in Leipzig fotografieren lassen.

Viele Fans des FC Köln kamen verkleidet – manche mussten sich beim Spiel in Leipzig fotografieren lassen.

Nach dem letzten Heimspiel wurden Vorwürfe gegenüber dem Sicherheitsdienst und der Polizei laut. Hamburger Fans seien von Ordnern provoziert und gezielt angegriffen worden. Die Partie gegen den FC Köln blieb ohne Zwischenfälle.

Vor allem im Gästeblock war es bunt, als RB Leipzig auf dem Platz den FC Köln empfing. Pinguine, Häftlinge, und lebendige Bananen bevölkern eher selten die Ränge der Red Bull Arena. Es waren aber keine Erinnerungsfotos, die die Beamten der Polizei von den kostümierten Anhängern machten.

Kostümierte Fans zum Foto-Shooting gebeten

Nachdem die Identifizierung der Hamburger Pyrotechniker vor zwei Wochen in einer Schlägerei ausartete, wollten die Beamten diesmal vorsorgen. Deswegen musste sich alle kostümierten Fans, deren Verkleidung dazu gereichte, sich im Block zu vermummen, vorab fotografiert. Direkt hinter dem Einlass wurden die betroffenen Personen gebeten, sich frontal und seitlich ablichten zu lassen. Außerdem dokumentierte die Polizei die Ausweise.

Friedliche Kölner und Leipziger Fans

Die Akribie stellte sich im Nachhinein als überflüssig heraus. Bis auf die unter Gästefans einschlägig bekannte „Timo-Werner-Hymne“ und ein, zwei einsamer Banner war von Ablehnung wenig zu spüren. Im Gegenteil stimmten die Kölner Fans sogar selbstironisch in den Gesang der RB-Anhänger ein, als diese zum „Ihr seid nur ein Karnvalsverein“ anstimmten.