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von Ullrich Kroemer

Winter-Transfers fürs Achtelfinale? Krösche schwärmt von Henrichs, Mintzlaff blockt

„Hat schon bewiesen, dass er sich in der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, zurechtfindet”: Markus Krösche ist an dem Monegassen Benjamin Henrichs (links) interessiert.

„Hat schon bewiesen, dass er sich in der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, zurechtfindet”: Markus Krösche ist an dem Monegassen Benjamin Henrichs (links) interessiert.
Copyright: imago/PanoramiC

Bei RB Leipzigs 2:2 in Lyon war deutlich zu beobachten, dass der Klub ein Qualitätsproblem auf der Linksverteidigerposition hat. Wenn Marcel Halstenberg verletzt ist oder eine Pause benötigt, kann Marcelo Saracchi das nicht kompensieren. Luan Candido, der zwar acht Millionen Euro Basisablöse kostete, aber kein einziges Mal im Profikader stand, trat bislang gar nicht in Erscheinung. Bleibt nur Lukas Klostermann, der auf der Position kein Spezialist ist, kein Linksfuß ist und der auf der rechten Seite oder in der Innenverteidigung gebraucht wird.

Mintzlaff: Einkaufstour im Winter nicht nötig

Was die Notwendigkeit von Transfers angeht, äußerten sich die Verantwortlichen, Klubboss Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Markus Krösche, am Dienstagabend in Lyon in Nuancen durchaus anders. „Saracchi hat sicherlich nicht seinen besten Tag gehabt”, sagte Mintzlaff. „Aber auch auf der Position haben wir noch Alternativen. Da ist nicht die Notwendigkeit gegeben, dass wir im Winter auf Einkaufstour gehen.”

Auf Nachfrage konkretisierte der Herr des Geldes bei RB: „Wir machen im Winter nicht viel bis gar nichts. Wir haben einen intakten und breiten Kader. Julian hat die Möglichkeit zu rotieren. Und der Kader bietet die Möglichkeit, auch ein Achtelfinale zu überstehen.”

Bereits vor Wochen hatte Mintzlaff betont, dass für Wintertransfers kein Budget eingeplant sei, wenn nicht ein Spieler RBL gewinnbringend verlassen sollte. Immerhin ließ der 43-Jährige das Hintertürchen offen, „dass man einen Transfer für den Sommer vorzieht, wenn man im Winter die Möglichkeit hat, einen Spieler zu bekommen.”

Krösche: „Henrichs sehr, sehr interessanter Spieler”

Das könnte neben Salzburgs Wunderstürmer Erling Haaland auch Monacos Benjamin Henrichs sein, den Krösche noch aus seiner Leverkusener Zeit kennt und mit seinem Spitznamen „Benni” anspricht. Über den 22-Jährigen schwärmte der frühere Bayer-Co-Trainer: „Er ist ein sehr, sehr interessanter Spieler, weil er schon bewiesen hat, dass er sich in der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, zurechtfindet. Benni ist jemand, der hohe Qualität hat.”

Was mögliche Winterwechsel angeht, sagte der 39-Jährige: „Wir warten mal ab, was in den kommenden Wochen passiert. Ich bin kein Freund davon, etwas kategorisch auszuschließen.”

Das betrifft auch mögliche Abgänge. Im RBlive/MZ-Interview vor einigen Wochen hatte Krösche noch gesagt, dass sich kein unzufriedener Spieler bei ihm gemeldet habe. Das klang jetzt anders. „Die Jungs, die weniger gespielt haben, haben das Ziel, mehr zu spielen. Wir müssen jetzt schauen, ob wir das leisten können oder nicht, ob sie bei uns die Möglichkeit bekommen oder nicht”, sagte Krösche. „Dann wird man sehen, ob sich der ein oder andere verändern möchte und ob wir eine Lösung finden. Diese Themen kommen jetzt auf uns zu.”

Gemeint sind unter anderem Saracchi und Matheus Cunha, auch Stefan Ilsanker, dessen Vertrag ausläuft. An der deutlichen Kritik von Trainer Julian Nagelsmann an einigen Spielern wollte sich Krösche nicht beteiligen. „Ich finde, dass sie es ordentlich gemacht haben. Das sind alles junge Spieler, die auch Rhythmus brauchen. Das ist nicht so einfach. Wir alle und auch die Spieler können zufrieden sein heute.” (RBlive/ukr/mhe)

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