Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Hochschul-Kooperation RB Leipzig will Stadion nachhaltig umbauen

RB Leipzig will das Stadion nachhaltig umbauen.

RB Leipzig will das Stadion nachhaltig umbauen.

Fu├čball-Bundesligist RB Leipzig will beim Umbau der Red Bull Arena m├Âglichst nachhaltig vorgehen. Wie die Sachsen am Freitag mitteilten, soll beim bis 2022 geplanten Sitzplatztausch auf Ressourcenschonung geachtet werden. Dazu arbeitet der Klub mit der Hochschule f├╝r Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zusammen und nennt das Projekt "SEATainability", wie auf der Vereinswebseite zu lesen ist.

RB setzt auf Umnutzung und Recycling

So soll in Kooperation mit Studierenden die nachhaltige Verwendung der Kunststoffelemente der bisherigen blauen Stadionsitze gepr├╝ft und herausgefunden werden, ob das Material f├╝r einen neuen Zweck genutzt werden kann. Au├čerdem soll bei mehr als 30.000 Sitzen die Sitzplatzverankerung nachhaltig erhalten bleiben. Die alten Stadionsitze werden nach RB-Angaben komplett recycelt und k├Ânnten so f├╝r die Neuproduktion von Kunststoffartikeln nachhaltig verwendet werden.

Fan-Feedback sorgt f├╝r Sitztausch

"Der Austausch der Stadionsitze war urspr├╝nglich nicht im Projektplan vorgesehen. Doch das Feedback der Fans und die M├Âglichkeit, es noch in diesem Sommer umsetzen zu k├Ânnen, hat uns ermutigt, den Tausch jetzt anzugehen. Uns war es von Beginn an wichtig, eine nachhaltige Weiterverwendung der alten Sitze zu gew├Ąhrleisten und auch bei den neuen Sitzen nachhaltiges Material zu nutzen", wird RB-Mitarbeiter Jens May auf der Webseite zitiert. Die Machbarkeitsstudien der 15 Studierenden werden Mitte Juli von einer Jury bewertet, die beste L├Âsung wird mit einem Preis ausgezeichnet.

Alte Sitze gehen an Fans und Vereine

Bei einer ├Âffentlichen Aktion hatten Fans und andere Vereine bereits die M├Âglichkeit, sich die ehemaligen Stadionsitze zu sichern. Ob f├╝r das heimische RB-Viewing oder die Trib├╝nen der lokalen Sportanlagen, die t├╝rkisen und blauen Sitze sollen nicht im Restm├╝ll entsorgt werden.

Der Klub bietet au├čerdem zur neuen Saison als erster Bundesligist seine Tageskarten ausschlie├člich als digitales Mobile-Ticket oder Print@Home-Ticket an. Auch Dauerkarten sind erstmals als mobile Version f├╝r das Smartphone verf├╝gbar.

(sid/RBlive)