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"RB hat keine Unterstützung nötig" Stimmen vor der Leipziger Bürgermeisterwahl

Banner von RB Leipzig am Alten Rathaus in Leipzig.

Banner von RB Leipzig am Alten Rathaus in Leipzig. 

Am 2. Februar findet in Leipzig die Oberbürgermeisterwahl 2020 statt. Im Vorfeld hat sich der RB-kritische Blog zwangsbeglückt mit einigen Kandidaten und Kandidatinnen über ihr Verhältnis zu RB Leipzig unterhalten.

Burkhard Jung: "Arbeiten mit RB Leipzig gut zusammen"

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesligisten gewohnt und betont, dass der Verein nicht nur für die neue sportliche Bedeutung wichtig ist. "Leipzig profitiert sehr von RB. Wir arbeiten gut zusammen und entlassen RB auch nicht aus seinen Pflichten gegenüber der Stadt. Als nächstes werden wir die Gestaltung des Stadionumfelds inklusive Sportmuseum, Mobilität etc. angehen." Als Vorbild für politisches Engagement und Mitbestimmung sieht der amtierende Bürgermeister den Profiverein nicht: "Die Stärken von RB liegen auf anderen Feldern."

Katharina Krefft: RB ist "sichtbares Zeichen der Kommerzialisierung"

Katharina Krefft (Bündnis 90/Die Grünen) zählt sich privat eher zum Anhang der BSG Chemie Leipzig, aber freut sich, "dass RB Leipzig ein Fußballclub ist, der Menschen jeden Alters zu seinen Fans zählt und sichtbar viele Familien – auch aus dem Umland – ins Stadion lockt." Das sei ein großer Unterschied zu den Zeiten, als Lok Leipzig "an Heimspieltagen in der Innenstadt Angst und Schrecken" verbreitete.

Auf der anderen Seite sei RB ein "ein gut geschmiertes Unternehmen" und damit ein gut sichtbares Zeichen für die Kommerzialisierung des Fußballs. RB brauche seitens der Stadt daher keine Unterstützung. Krefft ist froh über die Auslastung des Stadions und den Wirtschaftsfaktor im Bereich des Stadtmarketings, sieht aber auch potentielle Interessenskonflikte. "Ich bin sehr gespannt, wie sich das Interesse von RB Leipzig, seine Geschäftsstelle, einen Fanshop sowie hunderte von Stellplätzen im Bereich des ehemaligen Schwimmstadions mit dem städtischen Interesse der Realisierung der Feuerbachschleife und des Sportmuseums übereinander bringen lässt."

Mehr Mitbestimmung bei RB?

Wie Krefft findet auch Ute-Elisabeth Gabelsmann (Piraten), dass RB sich hinsichtlich der Vereinsstruktur in Sachen Transparenz und Mitsprache bei der Stadt etwas abschauen sollte. "RB würde hinsichtlich der Akzeptanz und der demokratischen Mitbestimmung sicherlich gut daran tun, ihre restriktive Haltung zu lockern und Fans mehr Mitsprache einzuräumen." Zur ersten Bürgermeisterkonferenz wolle sie die RB-Führungsebene einladen. "Als OBM hat man schließlich Vorbildwirkung."

(RBlive/msc)