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Unter 3G-Bedingungen RB Leipzig macht sich für volle Bundesliga-Stadien stark

Fans von RB Leipzig beim Heimsieg gegen Stuttgart in der Red Bull Arena.

Fans von RB Leipzig beim Heimsieg gegen Stuttgart in der Red Bull Arena.

RB Leipzig hat sich der Forderung nach einer kompletten Öffnung der Stadien für Zuschauer angeschlossen. „Aus unserer Sicht gibt es keinen sachlichen Grund, Zuschauerzahlen in der aktuellen Form zu limitieren, wenn alle Anwesenden bei Einlass in das Stadion den 3G-Nachweis erbracht haben“, teilte der Verein auf SID-Anfrage am Dienstag mit.

Geschäftsführer Fredi Bobic vom Liga-Rivalen Hertha BSC hatte zuletzt erklärt, er sei „sicher, dass Bundesligisten klagen werden, dass man ganz öffnet. Es wird nicht mehr aufzuhalten sein.“ In dieser Frage gibt RB sich jedoch zurückhaltend.

Volle Bundesliga-Stadien: Jens Spahn macht Vereine Hoffnung

„Wir sind insbesondere in Zeiten der Pandemie im stetigen Austausch mit anderen Vereinen sowie mit der Politik. Wir haben in der Vergangenheit viel Verständnis für die Maßnahmen der Politik gezeigt. Die konkrete Intention zu klagen hatten wir daher bislang noch nicht“, hieß es im Statement.

„Die DFL hat für die Bundesliga-Klubs ein sehr gutes Hygienekonzept erarbeitet, welches uns in Deutschland erlauben sollte, Zuschauerzahlen anderer Top-Ligen Europas zu erreichen.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat den Bundesliga-Klubs in der Zuschauer-Frage Hoffnung auf vollere Stadien gemacht. „Ich denke, man kann eins machen: Dass man bei den Teilnehmerzahlen Geimpfte und Genesene anders rechnet als Getestete. Es können ohne Zweifel deutlich mehr Geimpfte und Genesene in einem Stadion - zumal unter freiem Himmel - dann auch als Zuschauer dabei sein, als es sonst möglich ist“, sagte Spahn der Bild-Zeitung.

Klubs wie der 1. FC Köln lassen bereits jetzt schon nur vorwiegend Geimpfte oder Genesene ins Stadion, bei anderen Vereinen werden Fans mit einem Impf-, Genesenen- oder einem Testnachweis gewissermaßen gleich behandelt.

Für die Klubs sind die Einnahmen bei Spielen etwa über die Ticketverkäufe eine wichtige Einnahmequelle. „Auch mit 20.000 oder 25.000 Zuschauern fehlen uns zwei Millionen Euro pro Heimspiel. Unser Anspruch ist es, wieder schwarze Zahlen zu schreiben“, hatte etwa Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zuletzt gesagt. (sid/RBlive)