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100 Prozent Zweikampfquote: RB-Verantwortliche loben Stefan Ilsanker und stellen Winter-Wechsel infrage

Kompromisslos: Stefan Ilsanker

Kompromisslos: Stefan Ilsanker

Keiner verkörpert das alte RB besser als er: Stefan Ilsanker, Ilse genannt. 30 Jahre ist der Österreicher alt, seit 2015 im Verein, davor war er ein halbes Spielerleben lang beim Bruderklub Salzburg. Mit zwölf Jahren wechselte er in die Jugend des Serienmeisters.

Positive Urteile für "Ilses" Spiel

Im Sommer schon abgeschrieben und nicht für die Champions League nominiert, blüht der älteste Feldspieler im Kader der Sachsen gerade richtig auf. Beim 3:1 gegen Hoffenheim am Samstag stand er durch die Verletzungen von Willi Orban und Ibrahima Konaté zum vierten Mal in Serie in der Startelef - und bestritt sein bis dato bestes Spiel in dieser Saison. Die Eckpfeiler dieser Behauptung bilden seine statistischen Werte aus der Partie: 68 Ballberührungen, 88 Prozent Passgenauigkeit, 100 Prozent Zweikampfquote. Ach ja, und keine Gelbe Karte wie sonst oft üblich.

Zum Vergleich, RB Leipzigs bester Innenverteidiger Dayot Upamecano kam auf 63 Ballberührungen, 71 Prozent Passgenauigkeit und 87 Prozent gewonnene Zweikämpfe – wennleich er mehr fünf Mal so viele führte wie Ilsanker (vier). Klar, dass die Urteile über "Ilses" Auftritt allesamt positiv ausfielen. Sein Trainer Julian Nagelsmann lobte den Allrounder, der in den Anfangswochen der Meisterschaft bei ihm weit außenvorstand: "Er hat ein gutes Spiel gemacht, sehr viel wegverteigt und in der Spieleröffnung gute Chips gespielt. Er hat es schon bei seinem ersten Spiel, einem schweren Spiel in Wolfsburg, gut gemacht und bewiesen, dass man auf ihn zählen kann, wenn man ihn braucht. Auch in Paderborn vorige Woche hat er in den letzten zehn Minuten sehr korrekt verteidigt, als alle anderen platt waren."

Wir wissen, was wir an ihm haben."
RB-Sportdirektor Markus Krösche über Stefan Ilsanker

Auch Sportdirektor Markus Krösche hob nach dem 3:1 gegen die Kraichgauer hervor: "Ilse macht das gerade sehr gut, und wir wissen, was wir an ihm habem. Er hat sehr viel für den Klub geleistet. Man sieht, dass alle Spieler gebraucht werden. Der Erfolg einer Mannschaft hängt ganz extrem von den Spielern ab, die nicht so oft spielen."

Allerdings, Ilsanker hat im Sommer angedeutet, dass er im Winter weg will, sollte der neue Trainer nicht auf ihn zählen. Ohnehin läuft sein Vertrag im Sommer aus. Ob der kompromisslose Defensivmann tatsächlich im Winter geht, sei "noch nicht vom Tisch", sagte Krösche. Aber: "Es ist nicht in Stein gemeißelt, weder dass er geht, noch dass er bleibt."

Zumindest gilt das für den Augenblick. Dass Ilsanker vielleicht einen neuen Vertrag erhält, so weit wollte Krösche trotz der aktuell guten Leistung nicht gehen. Auf konkrete Nachfrage antwortete der Sportchef: "Er macht es gut, er ist ein wichtiger Spieler, das hat man heute gesehen. Alles andere wird man dann sehen." (RBlive/mhe)