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Davie Selke in schwieriger Karrierephase

Davie Selke muss sich weiterhin gedulden – und seine Chancen nutzen.

Davie Selke muss sich weiterhin gedulden – und seine Chancen nutzen.

Davie Selke gehört bei RB Leipzig zu den Sorgenkindern. Gerade mal knapp 350 Minuten absolvierte er in 15 Einsätzen. Zuletzt saß er trotz der Verletzung von Yussuf Poulsen in drei von vier Spielen auf der Bank. Gegen den VfL Wolfsburg bekam U23-Stammkraft Federico Palacios den Vorzug als Einwechsler zur Halbzeit. Ralph Hasenhüttl hatte in den letzten Wochen mehrfach klargemacht, dass er Selke derzeit nicht unter den besten elf Spielern von RB Leipzig sieht.

Davie Selke stagniert in seiner Entwicklung

Klar, dass diese Situation nicht spurlos an dem Stürmer vorbeigeht. Schon zur Winterpause war er mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden. Verbessert hat sich der Zustand nicht. „Ich stecke im Moment sicher in der schwersten Phase meiner Karriere“, zitiert ihn deshalb die BILD. Fast eine Stunde habe er sich am Sonntag lautstark noch auf dem Trainingsplatz mit Co-Trainer Zsolt Löw unterhalten. Der habe Davie Selke erklärt, dass dessen Entwicklung stagniert, während sie „bei den anderen nach oben geht“.

Aufgeben will Selke trotz schwieriger Situation nicht. Dass er gegen Wolfsburg 90 Minuten lang auf der Bank saß habe er „zu akzeptieren“. Denn „es bringt mir auch nichts, mich darüber zu ärgern.“ Das erklärt er gegenüber der LVZ von heute. Er müsse sich nun „einfach weiterhin im Training aufdrängen“.

Selke zweifelt nicht an seinen Qualitäten

Dabei glaubt er weiterhin, dass seine Fähigkeiten für die Bundesliga ausreichen. „Ich zweifle nicht an mir und meinen Qualitäten, traue mir natürlich nach wie vor Einsätze zu.“ Nachdem es in seiner Karriere bisher lange nach oben ging, werde er aus der aktuellen „Situation lernen und werde weiter an mir arbeiten“.

Am Wochenende geht es für RB Leipzig nach Bremen. Von dort wechselte Davie Selke vor knapp zwei Jahren nach Leipzig in die zweite Liga. Werder „bleibt immer ein besonderer Club für mich“, erklärt der 22-Jährige zu dem Verein, wo er sein Debüt in der Bundesliga feierte und in 33 Bundesligaspielen neun Tore erzielte. Es sei „klar“, dass er gegen seine alte Mannschaft gern auf dem Rasen stehen würde. Aber „das entscheide nicht ich, sondern einzig und allein der Trainer“.

Zukunft des Stürmers bei RB Leipzig unklar

Wie es über die Saison hinaus für Davie Selke weitergeht, ist noch unklar. Allgemein geht man davon aus, dass der Stürmer nach einer neuen Herausforderung suchen wird, sollte sich an seiner Einsatzsituation nichts ändern. Zwar hat er in Leipzig noch bis 2020 Vertrag, aber „im Fußball weiß man nie, was passiert“.

Damit ein Abgang nicht „passiert“, braucht es nun Vertrauensbeweise. „Natürlich ist es wichtig für einen Stürmer, Selbstbewusstsein zu haben – durch gute Minuten, durch positives Feedback”, erklärt Davie Selke dem Weser Kurier. „Für den Spielrhythmus wäre es natürlich nicht schlecht, wenn ich auch mal ein paar Spiele von Anfang an bestreiten dürfte. Das ist schon ein anderes Gefühl, als nur immer von der Bank zu kommen und in zehn, 15 Minuten Argumente dafür liefern zu müssen, dass es im nächsten Spiel vielleicht von Anfang an reicht.”.