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Einbruch nach der Pause: Rangnick kritisiert Abwehrduo

Manchmal hat man Glück: Ralf Rangnick auf Schalke.

Manchmal hat man Glück: Ralf Rangnick auf Schalke.
Copyright: imago images / Pakusch

Früh stand es 1:0 für RB Leipzig im Spiel gegen Schalke 04. Timo Werner stocherte den Ball in der 14. Minute über die Linie. Danach hatten die Sachsen die Partie weitgehend im Griff. Nach der Pause verloren sie aber den Zugriff und hätte sich über das 1:1 nicht beschweren dürfen. Ein ums andere Mal kamen die Schalker dem Ausgleich durch Distanzschüsse gefährlich nahe.

Ralf Rangnick: „Halste und Ibu nicht in Normalform”

Der Einbruch war verwunderlich, denn Schalkes neuer Trainer Huub Stevens hatte weder am Personal noch an der Grundformation zu Beginn der zweiten Hälfte groß etwas verändert. Dennoch liefen die Sachsen Ball und Gegnern über weite Strecken der zweiten Halbzeit hinterher und kamen nur noch durch Marcel Sabitzer und Yussuf Poulsen zu zwei Torgelegenheiten. Gegen einen Abstiegskandidaten wirkte ein solcher Leistungsabfall rätselhaft.

Dass die Schalker zu 14 Abschlüssen kamen, schrieb Trainer Ralf Rangnick auch der individuellen Form einiger seiner Abwehrspieler zu: „In unserer Abwehr hatte nicht jeder einzelne die absolute Topform heute”, kritisierte der 60-Jährige und nannte ungewöhnlich deutlich namentlich Marcel Halstenberg und Ibrahima Konaté: „Halste war heute nicht in seiner normalen Form, Ibu auch nicht. Aber dadurch, dass Lukas Klostermann und Willi Orban ein herausragendes Spiel gemacht haben, ist es nicht so ins Gewicht gefallen.”

Ralf Rangnick: „Wer Huub Stevens kennt …”

Den generellen Formabfall seiner Mannschaft erklärte Rangnick mit den Fähigkeiten seines 65 Jahre alten Kollegen Huub Stevens, der nach dem Uefa-Cup-Gewinn 1997 eine Legende auf Schalke ist. „Es stand 1:0“, so Leipzigs Trainer. „Wer Huub kennt, und ich kenne ihn ganz gut, der weiß, dass es da in der Pause nochmal eine Ansage gegeben hat. Wir hatten in der zweiten Halbzeit wirklich nur noch ganz sporadisch Ballbesitz. Aber dass du hier gegen einen Gegner, der durch den Trainerwechsel nochmal neue Hoffnung bekommen hat, mit dem Publikum im Rücken, ein paar Probleme bekommst, ist klar.“

Rangnick wollte das jedoch nicht zu hoch hängen, sondern lenkte lieber den Blick auf die spieltagsübergreifende Situation beim Tabellendritten. „Wir haben jetzt fünf Auswärtsspiele hintereinander gewonnen, vier davon zu Null gespielt, das sagt alles darüber aus, wie geschlossen die Mannschaft zurzeit verteidigt.“ Immerhin räumte Rangnick ein: „Ja, es war mühsam heute. Wir hatten auch das nötige Glück, dass der ein oder andere gute Ball drüberging. Aber generell bin ich mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden.“ (RBlive/mhe/ukr)

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