Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

"Er denkt nicht gern über 24 Regeln nach" Was wird aus Amadou Haidara?

Trainer und Azubi: Julian Nagelsmann erklärt Amadou Haidara seine Aufgaben

Trainer und Azubi: Julian Nagelsmann erklärt Amadou Haidara seine Aufgaben

Amadou Haidara, 22, geht in seine zweite volle Saison bei RB Leipzig. Sie wird darüber entscheiden, ob er bleibt oder geht, denn der Malier hat es seit seinem Wechsel aus Salzburg Januar 2019 nicht zum Stammspieler geschafft. Der Start allerdings ins vielversprechend. Trainer Julian Nagelsmann sagte vor dem Auftakt im DFB-Pokal beim 1. FC Nürnberg am Sonntag (15.30 Uhr): "Doudou ist sehr gut drauf, ich hoffe, dass er den Schwung beibehält."

Haidara: Spieler mit "viel Herz"

Der Coach von RB Leipzig spielte auf die Vorbereitung an. Ein Quell der Selbstbestätigung für den zuletzt wohl ins Grübeln geratenen Mittelfeldspieler, der von den Anlagen her eigentlich einer der Box-to-Box-Player sein könnte, den Nagelsmann so händeringend sucht. "Er hat zuletzt gemerkt, dass er noch was drauf hat", sagte sein Chef. Zweifel überkommen schließlich jeden Profi, wenn er nicht konstant zum Zug kommt.

28 Partien waren es vergangene Saison, die meisten von der Bank aus. Zwei Tore nur hat er vorbereitet, keines geschossen. Die Zahlen entsprechen nicht den Erwartungen, mit denen der Stammspieler aus Salzburg nach Leipzig kam. Dekoriert mit 83 Partien für den österreichischen Meister in zweieinhalb Jahren, 13 Treffern und 17 Vorlagen.

"Doudou spielt mit viel Herz", urteilte Nagelsmann. Was ihm abgeht? "Er hat es nicht so gern, wenn er auf dem Feld über 24 Regeln nachdenken muss." Grundsätzlich aber sei der Malier "ein sehr guter Spieler", der freilich jede Menge Zutrauen braucht – und Spiele von Beginn an. "Er ist ein Spieler, der viel von Anfang an spielen muss, um seine beste Leistung bringen zu können. Er ist nicht der perfekte Einwechselspieler."

Vielleicht geht deshalb was in der Partie gegen den "Club" aus Franken. Konrad Laimer, auch so ein Lungenspieler, der gern die Flächen zwischen beiden Strafräumen beackert, fällt verletzt aus. Der Einsatz von Marcel Sabitzer ist aufgrund leichter Knieprobleme ebenfalls offen. Platz wäre also da für Haidara, entweder auf der Sechs neben Kevin Kampl oder im offensiven Mittelfeld. Nagelsmann hat ihn unter der Woche im Training bei einer "sehr komplizierten Trainingsform" jedenfalls schon mal besonders in den Fokus genommen. Sein Fazit? "Er hat es sehr gut gemacht." (RBlive/hen)