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Von Ullrich Kroemer

„Er ist unzufrieden” Warum Ilaix Moriba bisher keine Sekunde spielte

Der Mann mit dem roten Blitz: Ilaix Moriba.

Der Mann mit dem roten Blitz: Ilaix Moriba.

Vier Wochen ist es jetzt her, dass Ilaix Moriba kurz vor Schluss des Transferfensters vom FC Barcelona zu RB Leipzig wechselte. Bei Barca kickte der 18-Jährige an der Seite von Lionel Messi. Selbstbewusst kündigte er an: „Ich will selber nicht irgendein Spieler sein, ich will Geschichte schreiben im Fußball.”

Doch seither ist es still um den hochveranlagten Achter. Drei mal war das 16 Millionen Euro teure Toptalent bisher im Kader, spielte aber keine Sekunde. Auch gegen Bochum braucht sich der Mann mit dem einrasiertem Blitz im Haar angesichts der angespannten Situation im Klub keine großen Hoffnungen auf sein Debüt zu machen.

Marsch über Moriba bei RB Leipzig: „Wird jeden Tag im Training besser”

„Er ist unzufrieden, nicht zu spielen”, sagte Trainer Jesse Marsch unumwunden. „Als junger Spieler hat er einen starken Glauben an sich selbst.” Doch Moriba müsse zunächst weiter lernen, was Marsch von ihm erwartet. „Er muss unsere Art von Fußball erst lernen”, erklärte der Coach. In den öffentlichen Trainingseinheiten war zu sehen, dass es für Moriba nach dem Ballbesitzfußball bei Barca ein Kulturschock gewesen sein muss, zu lernen, im Red-Bull-Stil Ball und Gegner zu jagen. „Aber er trainiert jetzt sehr gut, das ist für uns alle ein gutes Zeichen”, betonte Marsch.

Im geplanten Testspiel während der Länderspielpause soll Moriba Spielpraxis sammeln und sich Rhythmus holen. „Aber er wird schon jetzt jeden Tag im Training besser. Das ist ein gutes Momentum für ihn”, schätzte der Trainer ein. Gut möglich, dass er in den Champions-League-Spielen gegen Paris so weit ist, ein paar Minuten zu spielen und seinen Ex-Teamkollegen Lionel Messi auf dem Platz wiederzusehen. (RBlive/ukr)