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Von Ullrich Kroemer

„Liverpool hat uns bestraft” Gulacsi nerven Torgeschenke seiner Vorderleute

Zum zweiten Mal geschlagen: Peter Gulacsi am Boden, Sadio Mané dreht triumphierend ab.

Zum zweiten Mal geschlagen: Peter Gulacsi am Boden, Sadio Mané dreht triumphierend ab.

Für Peter Gulacsi war das 0:2 gegen den FC Liverpool zweifelsohne ein spezielles Spiel. Der Torhüter von RB Leipzig spielte in seiner Heimatstadt Budapest, gegen seinen Ex-Klub FC Liverpool. Nach Abpfiff unterhielt er sich noch mit dem Ex-Kollegen Jordan Henderson. Doch vor allem ärgerten den RB-Keeper, der eine starke Leistung zeigte, dass seine Vorderleute das Spiel zu unkonzentriert durch zwei haarsträubende Patzer aus der Hand gaben.

Gulacsi: Liverpools Pressing sollte „kein großes Problem” für RB Leipzig sein

Der besonnene Keeper wählte klare Worte: „Es ist jammerschade, dass wir ihnen zwei Tore geschenkt haben, weil die das Spiel komplett auf den Kopf gestellt haben. Liverpool hat uns bestraft”, sagte Gulacsi. Bereits in der ersten Halbzeit habe RB Fehler im Spielaufbau gemacht. „Aber wir haben gut verteidigt und hatten es unter Kontrolle”, so der ungarische Nationalkeeper. „Aber in den fünf Minuten, in denen wir die Tore bekommen haben, wendete sich alles gegen uns.”

Zwar spielte Liverpool ein extrem hohes und aggressives Pressing. Doch das sollte laut Gulacsi „kein großes Problem” mehr für die in Europapokalschlachten gestählten Leipziger sein. „Wir spielen auch in der Bundesliga gegen Teams, die uns hoch anlaufen. Das waren zwei unglückliche Situationen, die wir normalerweise vermeiden. Wir haben ihnen sonst nicht viele Chancen ermöglicht.”

Nagelsmann: „In der Champions League zu viele individuelle Fehler”

Trainer Julian Nagelsmann kritisierte zu allererst die Chancenverwertung, räumte aber auch ein: „In der Champions League machen wir zu viele individuelle Fehler.” Als Beispiele führte er das Halbfinale gegen Paris an, als erst Gulacsi patzte und dann Mukiele ausrutschte. Oder die Niederlage im Heimspiel gegen Lyon, als erneut Mukiele und Upamecano patzte. Oder das Heimspiel gegen Paris in der Gruppenphase, als abermals Upamecano seinem Gegenspieler den Ball in die Füße spielte. Oder Sabitzers Fehler beim 0:5 in Manchester. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Liverpools Trainer Jürgen Klopp hatte erkannt, dass sein Team die Leipziger Fehler erzwungen habe. Das sah der angefressene Nagelsmann anders. „Ich habe bei der ersten Aktion keinen mega Druck wahrgenommen, wir müssen einfach aktiver hinter dem Ball sein. Der Druck von Thiago und Mané auf Sabi war nicht so, dass wir gar nichts mehr machen können. Und auch der Druck auf Klosti, hinter den Ball zu kommen, war nicht so groß, dass man zwingend hätte ein Tor kriegen müssen”, erklärte er zum 0:1. Und das 0:2 sei aus einem „langgedroschenen Ball” entstanden, „den wir eigentlich ablaufen und eine super Position haben”. Eigentlich, denn Mukiele verschätzte sich kapital.

So bleibt RB nur die Arbeit an besserer Chancenverwertung und die Hoffnung auf bessere Nerven: „Wir hoffen, dass wir diese Fehler im Rückspiel nicht mehr machen”, sagte Nagelsmann. (RBlive/ukr)