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Von Martin Henkel

Doppelfehler Leipzig RB verliert durch zwei Patzer gegen Liverpool

Das bittere 0:1: Lukas Klostermann konnte gegen Mo Salah nichts mehr ausrichten.

Das bittere 0:1: Lukas Klostermann konnte gegen Mo Salah nichts mehr ausrichten.

Die Chancen auf einen Sieg gegen den FC Liverpool standen gut. Mit drei Pleiten in Serie war der englische Meister nach Budapest gereist. Aber das hĂ€tte Nerven vorausgesetzt, die RB Leipzig Dienstagabend im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals vermissen ließ. Oder zeigte, wie es heißt, wenn die Synapsen flattern, weil die Partie vielleicht doch zu groß ist fĂŒr das eigene Selbstvertrauen.

Das Spiel im Detail plus Statistiken zum Nachlesen im RBlive-Ticker.

Zwei haarstrĂ€ubende Fehler fĂŒhrten fĂŒr die Sachsen in eine eher unnötige 0:2 (0:0)-Niederlage durch Treffer von Mo Salah und Sadio ManĂ©, die sie am 10. MĂ€rz im RĂŒckspiel wettmachen mĂŒssten, um das Viertelfinale noch zu erreichen. Mission impossible?

In der Verfassung von Dienstagabend mit großer Wahrscheinlichkeit. Vom Anpfiff weg entwickelte sich die Partie, wie man es bei der Besetzung erwarten konnte. Zwei Teams mit Ă€hnlichen Spielsystemen und viel Körper, viel Pressing, hohem Speed.  Aber nur eine Viertelstunde lang brachte der Bundesligist den Gegner ins Wanken und hatten Pech, als Dani Olmo einen von Angeliño aufgelegten Kopfball nur an den Innenpfosten setzte (5.). Danach spielten die Briten ihre individuelle Klasse aus.

Zwei Treffer binnen fĂŒnf Minuten

Die in der Premier League gerade nicht mit Bestform agierenden Königsklassen-Sieger von 2019 profitierten dabei von teils haarstrĂ€ubenden Abspielfehlern der Leipziger, die sich unter anderem bei Keeper Peter Gulacsi bedanken konnten, dass die Null trotzdem bis zur Pause Bestand hatte. Der Ungar rettete in der 15. Minute gegen Mohamed Salah mit der Schulter und klĂ€rte in letzter Sekunde gegen Sadio ManĂ© (31.). Schließlich bewahrte das scharfe Auge des Linienrichter Leipzig vor dem 0:1. Beim Tor von Ex-Bundesligaprofi Roberto Firmino hatte der Ball vor der Flanke von ManĂ© die Torauslinie knapp ĂŒberschritten (35.).

Leipzig war deshalb trotzdem nicht heillos unterlegen, doch die PrĂ€zision fehlte in allen Mannschaftsteilen. Sowohl beim Spielaufbau, im Kombinationsspiel durchs Mittelfeld und auch beim Abschluss wie dem von Christopher Nkunku, der kurz nach Wiederanpfiff einen Steilpass knapp neben das Tor setzte (46.). So kam es, wie es eben kommt auf diesem Niveau: Die nĂ€chsten FehlpĂ€sse nutzte Liverpool zu zwei Treffern binnen fĂŒnf Minuten. Erst spielte Marcel Sabitzer einen Ball statt auf Lukas Klostermann Salah vor die schnellen FĂŒĂŸe. Der Ägypter veredelte das Geschenk diesmal mit kaltem Herzen. Kurz darauf rutschte Nordi Mukiele ohne Not an einem Steilpass auf ManĂ© vorbei. Der Senegalese verwandelte ebenfalls ohne MĂŒhe zum 2:0 (53., 58.).

Schwache Chancenverwertung

RB wand und bĂ€umte sich auf. Aber die paar Chancen, die die EnglĂ€nder trotz akutem Verteidiger-Mangel anboten, gingen entweder vorbei oder wurden geblockt. Angeliño schoss zwei Mal aus spitzem Winkel vorbei (58., 79.), Dani Olmo scheiterte aussichtsreich am Bein des Ex-Bayern-Spielers Thiago – und als es bereits in die Nachspielzeit ging, schoss der eingewechselte Hee-chan Hwang auch die letzte RB-Chance des Spiels am Tor vorbei.

(RBlive/mhe/ukr)