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Glückliche Premiere von Fabio Coltorti: „Nicht alles richtig gemacht”

Erleichtert: Torhüter Fabio Coltorti und Trainer Ralph Hasenhüttl

Erleichtert: Torhüter Fabio Coltorti und Trainer Ralph Hasenhüttl
Copyright: imago

Fabio Coltorti ist mit 36 Jahren der mit Abstand älteste und erfahrenste Spieler im Kader von RB Leipzig. Dennoch war der Schweizer neben Ersatzkeeper Marius Müller und Youngster Ken Gipson bislang der einzige im Team, der noch keinen Einsatz in dieser Saison vorzuweisen hatte. Beim 4:0 (1:0)-Erfolg gegen Darmstadt bekam er seine Chance – und erlebte ein durchwachsenes Bundesligadebüt.

Fabio Coltorti erfuhr am Vormittag davon, dass er erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel zwischen den Pfosten stehen würde – und das gerade gegen den SV Darmstadt 98. Jenem Klub, gegen den er sich vor zwei Jahren in der 2. Liga mit seinem Siegtreffer in letzter Minute unsterblich gemacht hatte.

Nach dem Abschlusstraining am Freitag mussten sich seine Kollegen Peter Gulacsi (Virusinfektion) und Marius Müller (Verletzung im Ellenbogengelenk) abmelden. Coltorti erfuhr dann am Samstagmorgen, dass er zum Einsatz kommen wird. Zum ersten Mal seit dem Aufstiegsspiel gegen den Karlsruher SC im Mai des Vorjahres.

Fabio Coltorti: „Acht Monate darauf hingearbeitet”

„Ich habe mich gefreut, dass ich einlaufen kann und habe es genossen. Das war der Moment, auf den ich jetzt acht Monate gewartet und auf den ich hingearbeitet habe”, sagte Coltorti. „Es war klar, dass es nach so langer Pause ein besonderes Spiel für mich wird.”

Entsprechend angespannt agierte der Keeper anfangs – trotz seiner Erfahrung. Als er nach gut 20 Minuten zum ersten Mal eingreifen musste, wirkte Coltorti unsicher, kam vor allem in der Luft bei Faustabwehr-Aktionen nicht richtig an die Bälle.

Hasenhüttl: „Zwei, drei Bälle aus den Händen geglitscht”

Trainer Ralph Hasenhüttl sagte: „Er hat auch gemerkt, dass er am Anfang gebraucht hat, um ins Spiel zu finden. Zwei, drei Bälle hat er nicht gefangen, die ihm aus den Händen geglitscht sind. Da hätte schon was passieren können”, sagte der Trainer. „Aber im Eins gegen Eins hat er sich so breit gemacht, dass der Gegner vorbeigeschossen hat. Mit seinem gelben Trikot wirkt er sehr massig. Er hat kein Tor bekommen, also hat er seinen Job gut gemacht.”

Coltorti selbst war bewusst, dass er nicht sein bestes Spiel gemacht hat. „Manchmal muss man als Torwart das Glück haben, dass man kein Tor kriegt, selbst wenn man nicht alles richtig macht”, so der Routinier. „Ich habe mehr Spielpraxis bekommen, als ich erhofft hatte. Darmstadt hatte einige gute Gelegenheiten in der ersten Hälfte, bei denen wir mit Glück kein Gegentor kriegen.”

Einsatz auch gegen Mainz möglich

Gut möglich, dass der 1,97-Meter-Hüne auch am Mittwoch gegen Mainz wieder ran muss, wenn sich Gulacsi noch nicht wieder erholt hat und auch Müller weiterhin ausfällt. „Ich muss jetzt mal mehr regenieren als sonst, weil ich mal 90 Minuten gespielt habe”, sagte Coltorti freudig. „Und dann werden wir am Mittwoch sehen, wer im Tor stehen wird.”

Weitere Reaktionen zum Spiel lesen Sie bei der Mitteldeutschen Zeitung.

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