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Hammer-Tor-Schütze Forsberg: „Selbst schwer gemacht”

Wichtiger Treffer zum 2:1 gegen Viktoria Köln, demütiger Jubel: Emil Forsberg

Wichtiger Treffer zum 2:1 gegen Viktoria Köln, demütiger Jubel: Emil Forsberg

Emil Forsberg hat beim 3:1 (0:1)-Pokalsieg von RB Leipzig bei Viktoria Köln mit einem krachenden Schuss aus sieben Metern das wichtige 2:1 erzielt. Dem Schweden war anzumerken, dass er nach der WM-Teilnahme noch nicht bei 100 Prozent ist, sich aber steigert. Nach dem Spiel sprach Forsberg über sein Hammer-Tor, Respekt vor dem Gegner, Krach in der RB-Kabine und den Bundesligaauftakt gegen den BVB.

Emil Forsberg: „Zeit, dass der Ball richtig einschlägt”

Emil, Sie haben den Ball bei Ihrem 2:1 satt getroffen, der Ball ist ordentlich ins Netz gerauscht.
Emil Forsberg: Ja, es war Zeit, dass der Ball richtig im Tor einschlägt. Ich wollte den Ball einfach ins Tor hauen. Es war ein schönes Gefühl, wieder ein Tor machen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Spiel?
Die zweite Hälfte war gut von uns. Wir haben mit mehr Geschwindigkeit und Spielwitz nach vorn gespielt. Aber das war ein schwieriges Spiel. Der Gegner stand kompakt, kriegt eine Torchance und macht ein Tor. Kompliment, sie haben es uns schwer gemacht. Aber dann fand ich es stark von uns, nach der Pause so aus der Kabine zu kommen und richtig Fußball zu spielen.


„Ich wollte nicht so viel feiern. Das hat auch mit Respekt gegenüber dem Gegner zu tun.”

Ihr Jubel war eher verhalten.
Ich wollte nicht so viel feiern. Das hat auch mit Respekt gegenüber dem Gegner zu tun. Sie haben extrem gekämpft und es gut gemacht.

Welche Rolle spielt es für die Spiele am Donnerstag gegen Luhansk und am Sonntag gegen den BVB, dass RB 90 Minuten kämpfen musste?
Das tut mir persönlich gut, für die Fitness und für den Kopf.


„Viele Fehler gemacht und Konter gekriegt”

Was war das Problem in der ersten Hälfte?
Wir haben einfach schlechten Fußball gespielt, nicht unser Spiel aufgezogen, zu langsam agiert, viele Fehler gemacht und Konter gekriegt. Wir haben es uns selbst schwer gemacht.

Was hat Ralf Rangnick in der Pause gesagt?
Er ist laut geworden, aber das war genau das, was wir gebraucht haben. Das hat uns gutgetan. Das hat man in der zweiten Hälfte gesehen.

Lag das auch an der Systemumstellung auf 4-3-3?
Die Umstellung hat uns gutgetan. Wir hatten mehr Torchancen.

Emil Forsberg: „Mehr Lösungen finden bei Ballbesitz”

Was muss bis zum Bundesligaauftakt in einer Woche besser werden?
Wir müssen ein paar mehr Lösungen finden bei eigenem Ballbesitz, mehr Tiefgänge, mehr Spielwitz. Das haben wir schon gezeigt, das müssen wir wieder finden.

Das Gespräch wurde unmittelbar nach dem Spiel bei Viktoria Köln in der Mixed Zone aufgezeichnet. (ulk)