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Keine Kabinenwitze mehr: „Arbeitstier” Demme mutiert zum Torschützen

Diego Demme mit einem seltenen Glücksgefühl.

Diego Demme mit einem seltenen Glücksgefühl.
Copyright: imago/ITAR-TASS

Das zweite Tor seiner Profikarriere musste Diego Demme nicht so teuer bezahlen wie das erste. „Im Gebiss ist alles - und sonst auch - heil geblieben. Zum Glück“, sagte der Mittelfeldspieler von RB Leipzig nach dem 2:0 (1:0)-Sieg bei Zenit St. Petersburg in der Champions League. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Demme den Führungstreffer per Distanzschuss erzielt.

Erinnerungen wurden wach an den 15. April 2017, als er beim 4:0 gegen den SC Freiburg einen Schneidezahn verlor. Damals bekam Demme beim Kopfball, mit dem er den Endstand erzielte, den Fuß eines Gegenspielers ins Gesicht. Diesmal blieb er verschont, nachdem er einen Abpraller aus 19 Metern ins linke untere Eck gedroschen hatte - keine feindlichen Füße in der Nähe.

„Das war ein geiles Ding, kommt ja nicht so häufig vor und freut mich riesig. Ich habe den Ball gar nicht einschlagen sehen, weil so viele Leute dazwischen waren”, sagte Demme. „Umso schöner, dass uns das in die richtige Richtung geführt hat. Das Tor vor der Halbzeit war wichtig, weil uns das dann mehr Räume eröffnet hat.”

Kollege Marcel Sabitzer sagte lachend: „Wir witzeln immer mal wieder im Training und im Bus drüber, warum er nicht trifft. Jetzt hat er mit einem schönen Tor vorgelegt. Da hat er sich einen speziellen Moment ausgesucht.”

Diego Demme: „Geiles Gefühl”

Sogar sein Trainer Julian Nagelsmann war positiv überrascht. „Er ist jetzt kein Torjäger. Aber er übt immer fleißig Schüsse - und der war außergewöhnlich schön“, so der Coach. „Mich freut es, wenn sich Arbeitstiere wie Diego auch mal mit einem Tor belohnen.” Dass ihm so ein Tor schon am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga bei Hertha BSC wieder gelingen wird, wollte Demme aber nicht versprechen. Der Wunsch ist dennoch da: „Es ist ein geiles Gefühl und es wäre schön, wenn es öfter klappen würde.“ In jedem Fall hat der erste Champions-League-Treffer des RB-Dauerläufers Erwartungen geweckt. Emil Forsberg sagte schmunzelnd: „Warum sollen wir Diego feiern? Wir erwarten, dass er jetzt öfter trifft.” (RBlive/sid/ukr)

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