Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

"Leichtigkeit ist wichtig" Timo Werner über das Profidasein junger Spieler

Timo Werner sprach bei Sky Sport über seine Anfänge im Profifußball.

Timo Werner sprach bei Sky Sport über seine Anfänge im Profifußball.

Timo Werner hat bei RB Leipzig eine beispielhafte Entwicklung hinter sich. Der gerade erst 24 Jahre alte Stürmer ist aktuell der beste deutsche Torschütze und spielt bereits im siebten Jahr Bundesliga. Bei Sky Sport erinnert er sich an seine Anfänge.

Profi mit 17 Jahren beim VfB Stuttgart

Mit 17 Jahren und vier Monaten wurde er unter Bruno Labbadia zum jüngsten Profi der Vereinsgeschichte des VfB Stuttgart. Für manche sei das zu früh, für andere aber genau richtig, so nämlich für ihn selbst. "Es war ein Riesenglück, dass ich damals schon Profi sein konnte. Man muss reinwachsen, auch vom Körper her. Wenn Spieler aber schon mithalten können, muss man es fördern", sagt Werner.

Aktuell denkt die Liga darüber nach, das Mindestalter für Nachwuchsspieler sogar noch herabzusetzen. Werner findet, der Fußball ist bereits insgesamt jünger geworden und kann dem auch viel abgewinnen. "Mittlerweile giltst du schon mit 30 Jahren als richtig alter Spieler." Der Vorteil sei, dass man in jüngeren Jahren in der Saison "locker 40 Spiele" machen könne.

Fußballer haben durch den Medienrummel "eine Riesenkraft"

Seit diesem 1. August 2013 ist viel passiert. "Der Fußball verändert sich Jahr für Jahr. Es ist komplett normal geworden, mit zwei bis drei verschiedenen System innerhalb eines Spiels zu spielen. Aber von der Stimmung, den Fans, der Lust auf die Spiele ist es wie vor sieben Jahren." Aber nicht nur auf dem Rasen hat sich viel getan. Instagram gab es damals noch nicht, an den Medienrummel um seine Person hat er sich gewöhnt.

Seitdem er nach einer Schwalbe gegen Schalke den Hass der halben Liga auf sich zog, wirkt er abgeklärter in seinen Interviews. Das sei für junge Spieler nicht immer einfach, weiß er aus eigener Erfahrung. "Es sind immer Kameras auf einen gerichtet. Da sind Menschen mit Blöcken, wo große Zeitungen hinterstehen. Man sagt immer, der Fußball verbindet die Welt. Das stimmt, aber er ist auch eine Riesenkraft, wie bei Politikern. Wir können uns auch nicht hinstellen und irgendwas schlechtreden", so Werner.

Timo Werner: Leichtigkeit ist wichtig für einen Stürmer

Dennoch versucht er, dabei nicht zu ernst zu werden, sondern lockert auch vor den Spielen gerne die Stimmung. "Leichtigkeit ist es, vor dem Spiel zu lachen. Ich bin einer, der gerade in der Kabine Späße macht." Daber sei das gar nicht immer förderlich. "Viele wollen das nicht. Wenn einer vorher Witze macht in den Katakomben und dann gewinnt man nicht, dann wird schon wieder gesagt, der ist zu locker."

Den Spaßfaktor will er aber nicht vergessen. "Es macht Spaß ein Tor zu schießen, oder einen umzugrätschen, wenn man Abwehrspieler ist. Das kommt manchmal vor lauter Geldgeschäft zu kurz." Vor allem auf seiner Position: "Die Leichtigkeit ist als Stürmer wichtiger, um nicht zu verkrampfen." Man wird ihn also auch in Zukunft immer mal zu Scherzen aufgelegt erleben. 

(RBlive/msc)

Das könnte Dich auch interessieren