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  5. Erst Comeback, jetzt WM: RB-Profi Henrichs muss dafür zwei Teamkollegen verdrängen

"Danke Gott" Henrichs im Dilemma: Für die WM muss er zwei Teamkollegen verdrängen

400 Tage nach seiner schweren Verletzung feiert RB-Profi Benjamin Henrichs sein Comeback. Nun will er sich in den Kreis der Nationalmannschaft zurückspielen. Dafür aber muss er mit Ridle Baku oder David Raum zwei Teamkollegen verdrängen.

Von Martin Henkel 25.01.2026, 10:29
RB-Profi Benjamin Henrichs kommt fin Heidenheim ür Ridle Baku zu seinem ersten Einsatz nach 400 Tagen Pause
RB-Profi Benjamin Henrichs kommt fin Heidenheim ür Ridle Baku zu seinem ersten Einsatz nach 400 Tagen Pause Foto: RB Leipzig

Heidenheim/Leipzig – RB-Profi Benjamin Henrichs hat ein großes Ziel vor den Augen. Es liegt noch zwei Jahreszeiten entfernt. Doch lange ist es nicht mehr hin bis zur Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Mexiko, Kanada und den USA. An der will Henrichs unbedingt teilnehmen.

Für die WM in Form bringen

Die Tränen, die ihm am vergangenen Samstag im eisigen Heidenheim nach dem Leipziger 3:0-Sieg kamen, hatten auch damit zu tun. Das Turnier beginnt am 11. Juni, der letzte Spieltag der Bundesliga findet am Wochenende um den 16. Mai statt. Dazwischen wird das DFB-Team auf Turniertauglichkeit geschliffen. Bis dahin muss Henrich sich in Form gebracht und gespielt haben.

Weiterlesen: So sahen seine Teamkollegen das Henrichs-Comeback

Es ist kein leichtes Unterfangen. Doch der erste Schritt ist mit dem Comeback nach 400 Tagen Verletzungspause getan. Dem 28-Jährigen kamen die Tränen nach seinen ersten Minuten in einem Bundesligaspiel seit seinem Achillessehnenriss vom Dezember 2024. "Danke Gott, dass ich wieder auf dem Platz stehen darf", sagte der Defensivspieler später. "Ich bin unfassbar dankbar dafür. Wenn man so eine Reha hat, ist es auch nicht selbstverständlich, dann wieder auf den Platz zu kommen. Ich habe Gott viel zu verdanken."

Henrichs wurde von den mitgereisten Fans, von seinen Teamkameraden und von der RB-Bank bei seiner Einwechslung gefeiert. Es gab Applaus, es gab Gesänge, Umarmungen, Tränen – vor allem beim Rückkehrer, der Anfang Januar erst, im Trainingslager in Almancil so richtig ins Training wieder eingestiegen war.

"Reingrätschen und runtergehen"

Inklusive Aha- und Oha-Momenten. In Heidenheim erinnerte sich Henrichs: "Gerade die ersten Trainingsinhalte, die sind da schon relativ wichtig. Ich weiß noch: Ich hatte im Trainingslager einen Zweikampf mit Baumi (Christoph Baumgartner, Anm. Red.), wo so ein 50:50-Ball war und wir beide reingrätschen. Vor der Grätsche hatte ich noch sehr viele Gedanken, ob ich da wirklich runtergehe. Da hat alles gehalten. Das war für mich so ein Aha-Moment, wo ich dann wusste: Okay, ich bin auf einem guten Weg und seitdem ist es auch immer so weitergegangen."

Weiterlesen: Tore von Baku und Raum: Die DFB-Flügelzange kneift in Heidenheim zu

Sein Trainer bestätigte die Entwicklung und teilte die großen Gefühle für die Rückkehr des im Kader extrem beliebten Rechtsfußes. "Man hat es schon gesehen bei der Einwechslung: Die ganze Bank hat gestanden. Benny ist einfach ein total wichtiger Spieler – sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz für uns. Er hat jetzt eine harte Zeit hinter sich, aber hat die wirklich mit Bravour gemeistert. Er ist immer bei sich geblieben, bei allen Rückschlägen und ist ein absolutes Vorbild gewesen in der Art und Weise, wie er gearbeitet hat. Insofern freut es mich extrem für ihn, dass er zurück ist."

Die Herausforderung, die jetzt vor dem 19-fachen Nationalspieler liegen, drehen sich vor allem um die Frage, wo sein Platz im Kader ist? Vor seiner Verletzung war Henrichs Rechtsverteidiger und gesetzt. Dort aber spielt Ridle Baku mittlerweile, der auf dieser Position auch Nationalspieler und Backup für Deutschlands Edelverteidiger Joshua Kimmich ist. Henrichs müsste zuallererst ihn verdrängen.

Wen muss Henrichs verdrängen?

Er könnte auch auf links spielen, so wie beim Europameistertitel mit der U-19 2017 in Polen. Dort aber ist Kapitän David Raum gesetzt, ebenfalls Nationalspieler. Beide Außenverteidiger trafen übrigens gegen Heidenheim. Oder Henrichs spielt auf der "6", zentral vor der Abwehr, seine Lieblingsposition. Dann aber müsste er bei RB Nicolas Seiwald oder Xaver Schlager bzw. den aktuell verletzten Assan Ouedraogo verdrängen, der mittlerweile ebenfalls in den Kreis der Nationalmannschaft berufen wurde.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat als Maßgabe ausgegeben, dass er nur Stammspieler mit zur WM nehmen will. Vielleicht aber macht er bei Henrichs eine Ausnahme. Der ist auch beim DFB-Team extrem beliebt und einer der Hauptakteure beim Verbreiten guter Stimmung. Allerdings will Henrichs keinen Beliebtheitsbonus. Er will, sagte er voriges Jahr, "als Stammspieler zur Weltmeisterschaft"

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