Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Marcel Sabitzer: „Begriff Bayern-Jäger nervt mich“

Doppeltorschütze Marcel Sabitzer bei seiner Einwechselung gegen den SV Darmstadt.

Doppeltorschütze Marcel Sabitzer bei seiner Einwechselung gegen den SV Darmstadt.

Marcel Sabitzer ist überrascht davon, dass RB Leipzig in vielen Spielen schon zum Favoriten gemacht wird. “ Der Begriff Bayern-Jäger nervt mich. Alle vergessen gerade, dass wir ein Aufsteiger sind. Denn wir haben die jüngste Mannschaft mit der wenigsten Bundesliga-Erfahrung.“ Das erklärt er in der heutigen Sportbild.

Man sehe sich selbst „nie“ als Favorit. „Dass jetzt von den Medien bereits von irgendwelchen Titeln und internationalem Wettbewerb gesprochen wird, ist aber absoluter Schwachsinn“, fügt Marcel Sabitzer hinzu.

Marcel Sabitzer als Führungsspieler

Das heißt aber nicht, dass er kein gesundes Selbstvertrauen mitbringt. „Wir sitzen nicht jeden Tag in der Kabine und sagen: Wow, was ist hier los? Wir sind uns unserer Stärke schon bewusst.“ Zu den Stärken gehört auch der Hunger des Teams auf Erfolg, der sich nicht sättigen lässt.

Seine eigene Rolle im Team sieht Marcel Sabitzer durchaus als wichtig an. Schon in der letzten Saison sei er ein „wichtiger Faktor für die Mannschaft“ gewesen. „Ich fühle mich mittlerweile auch als Führungsspieler. Aber ich kann den Mund auf und neben dem Platz natürlich nur aufmachen, wenn die Leistung auch stimmt.“ Im Moment mache das alles „Spaß“.

Offensivspieler mit Spaß an der Balljagd

Dabei kommt ihm auch das Spielsystem bei RB Leipzig entgegen. Früher sei der Österreicher nicht so gern gelaufen. In Leipzig habe er die Freude daran entdeckt. „Ich habe erkannt, dass ich sehr gern laufe, den Ball jage und damit den Gegner permanent unter Druck setze. Deshalb bin ich wahrscheinlich auch nur schwer zu stoppen.“

Nach Leipzig zu kommen, sei für den 22-Jährigen „eine sehr gute und absolut richtige Entscheidung“ gewesen. Dass er nach einem Jahr Leihe nach Salzburg zuerst nicht froh gewesen sei, nach Leipzig (zurück) wechseln zu müssen, habe nur daran gelegen, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, dass Ralf Rangnick den Trainerjob für die zweite Liga übernimmt.

Sabitzer gehorcht Hasenhüttl

Zu seinem aktuellen Trainer Ralph Hasenhüttl hat Marcel Sabitzer auch ein gutes Verhältnis. Zumindest hört er auf ihn: „Vor meiner Einwechslung in Darmstadt hat er gesagt, ich soll das entscheidende Tor machen.“ Das Sabitzer dann gleich zwei geschossen hat, geht als Planübererfüllung durch.