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Nachwuchs bei RB Leipzig „hechelt seit fünf Jahren hinterher“

Seit ein paar Wochen wird immer klarer, dass es die Talente aus der Nachwuchsakademie bei RB Leipzig erst mal schwer haben werden. Das gab nun auch Ralf Rangnick zu, der für die Zukunft ein paar Dinge optimieren will.

Junioren in der Bundesliga, aber noch nicht profireif

Der Nachwuchs sei ein schwierigeres Thema. „Als wir hier 2012 angefangen haben, war mit Ausnahme der gerade in die Bundesliga aufgestiegenen U17 keine Jugendmannschaft in der höchsten Spielklasse.“ Und auch die B-Jugend hatte nach fünf Spielen auf höchstem Niveau keinen einzigen Punkt gesammelt, sodass man den Trainer wechselte und Frank Leicht installierte, der den Klassenerhalt schaffte.

Zu dem Zeitpunkt hatte die Vereinsgeschichte von RB Leipzig allerdings auch erst drei Spielzeiten auf dem Buckel. Seitdem hat es RB Leipzig zumindest geschafft, in allen Klassen in der höchsten Liga zu spielen. Entscheidend ist für den Erfolg einer Nachwuchsakademie aber etwas anderes, wie auch Ralf Rangnick bekannte. Denn der wird daran gemessen, ob es Spieler aus dem Leistungszentrum in die Profimannschaft schaffen. Das gelang bisher noch keinem einzigen.

 

RB-Talente kommen dem steilen Aufstieg nicht hinterher

Als Grund dazu führt Rangnick auch den durchschlagenden Erfolg der ersten Mannschaft an. „Wir sind in fünf Jahren viermal aufgestiegen und letztes Jahr mit Platz zwei nochmal“, wenn man die Champions League als Spielklasse über der Bundesliga mitzählt. „Insofern hechelt der Nachwuchs bei uns nach dem Motto ‚Halt, halt, wo rennt ihr hin?‘ seit fünf Jahren den Profis hinterher“, musste Rangnick aktuell festhalten. Denn auch die Scouting-Strategie hat sich eben ständig geändert. So habe man vor vier Jahren noch Spieler gebraucht, die gut genug für die Regionalliga sind – jetzt muss es schon die Champions League sein.

Ralf Rangnick: Nachwuchsprobleme auch in München

Mit den Problemen im Nachwuchs wähnt sich der RB-Sportdirektor aber nicht alleine. „Fragen sie mal in München nach, warum die jetzt ihren Campus umstrukturiert haben.“ Auch beim Rekordmeister fehlt es seit der Generation um Thomas Müller an Talenten, die man mit eigenen Mitteln auf den engen Markt bringt. Um dieses anspruchsvolle Ziel zu verwirklichen, müsse man sicher auch ein paar Dinge verfeinern.

Kampf um die hochbegabten Talente

Eng umkämpft ist der „War for Talents“ im Profifußball sowieso. „Der Kampf um die hochbegaten Spieler wird noch früher einsetzen“, sagte er mit Verweis auf den Transfer von Abwehr-Juwel Dayot Upamecano. In jedem Jahr wolle man bald „Spieler haben, den man zum jeweiligen Zeitpunkt den Sprung in die Bundesliga zutraut. Da sind wir zur Zeit noch nicht“, gab er offen zu. Dass sich daran schnell etwas ändert, ist aktuell nicht zu befürchten. Denn die U19 bekommt entgegen der ursprünglichen Pläne bei Ralph Hasenhüttl momentan keinen Fuß in die Kabinentür.

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