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Nagelsmann erklärt: Haidara spielt „keine so glückliche Halbzeit“, Upamecano sticht Konaté aus

Haidara und Forsberg (li.) begutachten das Foul an Harit.

Haidara und Forsberg (li.) begutachten das Foul an Harit.
Copyright: Imago/Eibner

Auf zwei Personalien ging Julian Nagelsmann nach dem 1:3 gegen Schalke am Samstag genauer ein, denn sie betrafen Schlüsselstellen in seiner Startelf. Die eine war die Herausnahme von Ibrahima Konaté in der Innenverteidigung. Und die zweite betraf Amadou Haidara.

Haidara zuletzt mit zwei „guten Einwechslungen“

Der Malier spielte erstmals in dieser Saison von Beginn an und hatte große Probleme, neben Diego Demme die Rolle des zweiten Sechsers vor der Abwehr auszufüllen. Entweder spielte er Fehlpässe beim Spielaufbau oder es unterliefen ihm Stellungsfehler. Haidara hielt zudem seinen Fuß in das Strafraum-Dribbling von Amine Harit, worüber der Schalker stolperte und Schiedsrichter Manuel Gräfe nach Studium der Videobilder auf Elfmeter entschied. Den verwandelte Harit zum 2:0 (43.).

RB-Coach Julian Nagelsmann fand deshalb, dass Haidara „keine so glückliche erste Halbzeit gespielt hat“. Aber er verteidigte dessen Einsatz von Beginn an: „Du musst als Trainer den Spielern auch mal die Chance geben, von Beginn an zu spielen. Er hatte zuletzt zwei gute Einwechslungen.“ Und er verwies auf den Personalmangel für die Position in der Defensiv-Zentrale. „Wie sie wissen, war Konrad Laimer Gelb-Rot gesperrt und durch den Ausfall von Kevin Kampl auf der Sechs haben wir kein Überangebot auf der Position. Da kann ich jetzt auch nicht einen offensiven Mittelfeldspieler drauf ziehen.“

Eine andere Option wäre gewesen, den Allrounder Stefan Ilsanker oder Youngster Ethan Ampadu gegen Haidara zu wechseln. Das aber vermied Nagelsmann mit dem Hinweis darauf, dass beide in dieser Saison noch keine Minute für RB auf dem Platz standen. „Bei dem Spielstand Ilse oder Ethan ihr erstes Spiel machen zu lassen“, grübelte er. „Ich weiß ich nicht, ob das die bessere Entscheidung gewesen wäre.“

Upa macht’s besser als Ibu

Was die ersten Bankminuten für Konaté in dieser Saison anbetraf, argumentierte der Leipziger Trainer mit dem Risiko für den Franzosen, nach sieben kompletten Pflichtspielen in Folge müde im Kopf und im Körper zu werden. „Ibu hat bis jetzt alles gespielt“, sagte Nagelsmann. „Die Erfahrung des vergangenen Jahres hat aber gezeigt, dass es für seinen Kopf und Körper hin und wieder gut ist, wenn er mal eine Pause hat. Wir haben jetzt zwei wichtige Spiele vor der Brust.“ Am Mittwoch gegen Lyon in der Champions League, anschließend geht es nach Leverkusen.

Zudem hat der Franzose in Dayot Upamecano einen guten Vertreter für seine Position. Konatés Landsmann war lange verletzt, gegen Bremen aber stand er erstmals neben ihm wieder in der Startelf. Nagelsmann  fand, „dass Upa in Bremen ein gutes Spiel gemacht hat. Er war stärker als Ibu. Außerdem haben wir einen Switch gemacht zwischen Dreierkette mit Ball und Viererkette bei gegnerischem Ballbesitz. Dafür haben wir einen Zentralverteidiger opfern müssen für was Offensiveres. Und weil Ibu bislang alles gespielt hat, fiel die Wahl auf ihn.“ (RBlive/mhe)

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