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„Ordentliche Ansätze“: Timo Werner sucht nach seinem Platz

Timo Werner braucht viel Platz für seinen Speed. Bislang bekam er den in den Testspielen von RB Leipzig nicht.

Timo Werner braucht viel Platz für seinen Speed. Bislang bekam er den in den Testspielen von RB Leipzig nicht.

In der Vorbereitung bei RB Leipzig liefert Timo Werner weiter Schlagzeilen nur durch seine noch immer offene sportliche Zukunft. Julian Nagelsmann sprach nach der Partie am Samstag über seinen nominellen Stürmer Nummer eins.

Vier Testspiele hatten alle Akteure von RB Leipzig Zeit, sich unter dem neuen Trainer in den Vordergrund zu spielen. Werner ist dort aufgrund seiner vergangenen Leistungen und seiner Qualität gesetzt – wenn er denn in Leipzig bleibt. Allerdings hat der Nationalstürmer in keiner der vier Partien überzeugt.

Nagelsmann sah „drei, vier ordentliche Ansätze“ bei Timo Werner

Gegen den FC Zürich gab es kaum nennenswerte Aktionen zu verzeichnen. Gegen Galatasaray Istanbul hatte er wenige, von Erfolg gekrönt war keine. Und nach seiner Auswechselung brachte Matheus Cunha frischen Wind ins Spiel. Auch im Test gegen Stade Rennes war sein Sturmpartner Yussuf Poulsen derjenige, der sich auszeichnen konnte. Und schließlich war sein Trainer auch nach Spiel vier gegen Aston Villa gezwungen, ihm das Etikett „auf Tauchstation“ anzuhängen.

Zumindest der Ehrentreffer durch Poulsen fiel nach einem missglückten Versuch von Werner, wie Nagelsmann in Erinnerung rief. „Er hatte drei, vier ordentliche Ansätze, wo er sich im Eins-gegen-Eins dann nicht durchgesetzt hat“, fasste der RB-Coach zusammen. Zu oft treffe Werner zuletzt die falsche Entscheidung. „Er taucht zu viel ab in den Aktionen gegen solche Gegner. Villa hat extrem tief verteidigt, der Raum wird dann sehr eng.“

Timo Werner bleibt ohne Platz für Tiefgang wirkungslos

Auch Rennes und Istanbul ließen RB den Platz nur in der eigenen Hälfte. Was dazu führte, dass sich Werner stark auf die Flügel zurückzog, aber seine Schnelligkeit in die Tiefe nicht ausgespielt bekam. „Wir versuchen, ihm mehrere Lösungen zu geben, damit er zu Torabschlüssen kommt. Da hatte er nicht viele. Schlimmer wär es, wenn er zehn gehabt und zehn verschossen hätte“, so Nagelsmann.

Das Positive aus Sicht der RB-Fans: Für das Spiel des FC Bayern, das per se häufiger auf Ballbesitz gegen defensive Mannschaften ausgelegt ist, gab Werner in den letzten Partien auch kein Bewerbungsschreiben ab. Zudem ist die Mannschaft rund um ihn als Zielspieler noch nicht eingespielt. Wenn Forsberg & Co. es schaffen, ihm die Räume wieder zu öffnen, wird auch Werner wieder treffen. Dass er nach Torflauten auftauchen kann, als wäre nicht gewesen, hätte er dann nicht zum ersten Mal bewiesen.

(msc)