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Rangnick lobt „herausragende” Defensivleistung: „Können mit dem Punkt leben”

Mund abputzen, weiter machen: Leipzigs Marcel Sabitzer

Mund abputzen, weiter machen: Leipzigs Marcel Sabitzer
Copyright: imago/Picture Point LE

RB Leipzigs Protagonisten gingen trotz der Nullnummer im Heimspiel gegen Schalke mit einem guten Gefühl aus der Partie. Doch Trainer und Spieler analysierten auch, weshalb ihnen atypischerweise zum zweiten Mal nacheinander in der Bundesliga kein Tor glückte. Aus dem Stadion berichtet Ullrich Kroemer.

Bei Ralf Rangnick überwog nach dem torlosen Remis gegen Schalke die Freude darüber, zum vierten Mal in Serie zu Null gespielt zu haben. Doch der 60-Jährige fand auch kritische Töne. „Wir haben gegen den Ball herausragend gut gespielt, aus der Balleroberung aber nicht soviel rausgeholt wie gewünscht”, sagte der RB-Trainer.

Rangnick: „Präzision und Fortune” haben gefehlt

„Ich finde, dass wir in der letzten halben Stunde drauf und dran waren, das Spiel für uns zu entscheiden. In der ein oder anderen Situation hat uns der richtige Spieler auf der richtigen Situation gefehlt”, so Rangnick weiter. Und: „Um ein sehr gutes Spiel draus zu machen, hätte es mehr Präzision und Fortune gebraucht.”

Generell war Rangnick mit dem Remis einverstanden. „Wenn man die Torchancen ansieht, ist das Unentschieden vielleicht auch okay. Wir können heute mit dem Punkt leben und uns ab morgen wieder auf das Spiel gegen Hoffenheim vorbereiten.”

Tedesco: „Drei Punkte wären heute zuviel des Guten gewesen”

Auch Kollege Domenico Tedesco war mit der Abwehrleistung seines Teams hoch zufrieden: „Wir wollten nicht ins offene Messer laufen, wollten es vermeiden, in bestimmte Zonen zu spielen. Wir hatten nicht die Anzahl der Chancen, hätten aber trotzdem zwei gute Gelegenheiten. Aber drei Punkte wären heute zu viel des Guten gewesen”, schätzte er realistisch ein.

Dass RB keinen Profit aus der spielerischen Überlegenheit ziehen konnte, analysierte der keineswegs unzufriedene Yussuf Poulsen so: „Bis in den 16er haben wir gut gespielt, super kombiniert. Am Ende hat nur die Genauigkeit und ein wenig die Effizienz gefehlt.”

Orban: „Zerfahrene Partie” – Poulsen: „Bis zum 16er super kombiniert”

Ähnlich sah das auch Torhüter Peter Gulacsi. „Unser Spielfluss war nicht so, wie wir das gern wollten. Aber wir haben wieder zu Null gespielt, das ist gut. Nach vorn fehlte aber die Genauigkeit, deshalb haben wir das Spiel nicht gewonnen.” Kapitän Willi Orban bezeichnete die Partie als „zerfahren mit vielen Zweikämpfen”. Doch Orban sagte auch: „Aus meiner Sicht waren wir tendenziell einen Tick besser. Wir haben sehr gut verteidigt und keinen Schuss aufs Tor zugelassen.”

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