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Seelenarbeit vor dem Topspiel "Wir strotzen nicht vor Selbstvertrauen"

RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann

RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann

Treffen zwei Teams aufeinander, die sich auf Augenh├Âhe begegnen, dann entscheiden oft Details. Dazu geh├Ârt die Gem├╝tsverfassung, um die es bekanntlich beim Kader vom Leipziger Cottaweg nach dem Aus im Pokal und dem Verlust der Tabellenf├╝hrung nicht allzu gut bestellt ist.

"Wir werden uns nicht verstecken"

F├╝r RB-Coach Julian Nagelsmann bedeutet das, neben der taktischen und strategischen Vorbereitung auf die Partie beim FC Bayern M├╝nchen am Sonntag (18 Uhr), seinen Kader seelisch wieder aufzurichten, um die Augenh├Âhe zu erreichen, die es f├╝r Spiele beim Branchenprimus braucht. Daf├╝r berichtete er am Freitag aus dem Innenleben seiner Mannschaft nach dem 1:3 in Frankfurt vergangenen Dienstag: "Es ist keine Schande zu sagen, dass wir nicht strotzen vor Selbstvertrauen. Das ist ganz normal, wenn die Ergebnisse nicht 100-prozentig stimmen und die Art und Weise auch nicht ├╝ber 90 Minuten."

Das ist der Status quo. "Trotzdem werden wir uns nicht verstecken m├╝ssen", sagte er und legte dar, wie er sein Personal bis Sonntag motivieren und das angekratzte Selbstbild gl├Ątten will. Nagelsmann berichtete, er habe seinen Jungs gesagt: "Das Trainerteam, die Mannschaft und der Verein sind alle jung. Bislang hatten wir einen gewissen Grad an Unbek├╝mmertheit und die letzten zwei, drei Spiele hat man gemerkt, dass wir nicht in allen Situationen unbek├╝mmert waren. Wir sind in eine Art Konsequenzdenken gekommen." Sprich, zu ├╝berlegen, was kann passieren? "Wir denken nicht stetig so", erge├Ąnzte er, "aber wenn nur ein Gedanke in diese Richtung geht, dann hemmt das ein befreites Aufreten."

Also die eigene Position neu interpretieren: "Jetzt sind wir in der Verfolgerrolle. Ich habe den Jungs gesagt: Okay, wir haben die Tabellenspitze verloren und sind im DFB-Pokal raus und haben zwei Spiele zuletzt nicht gewonnen. Demnach sind wir wieder in der Position, etwas zu gewinnen und m├╝ssen nicht denken, wir haben etwas zu verlieren."

Noch kein Sieg f├╝r Nagelsmann in M├╝nchen

Der Fokus ist entscheidend. Darauf, was nicht mehr ist. oder darauf, was ist. Immer noch. "Wir sind Zweiter, wir haben die zweitmeisten Punkte. Ganz so schwach sind wir also nicht und es gibt keinen Grund, ohne Selbstvertrauen nach M├╝nchen zu fahren. Es geht jetzt darum, sich wieder Erfolgserlebnisse zu erarbeiten und am Sonntag so aufzutreten, dass es einen selbst mitrei├čen kann. Hei├čt, viele gute Aktionen zu starten und was riskieren. Auch das m├╝ssen die Jungs verstehen und begreifen: Es ist keine Schande, in M├╝nchen zu verlieren und ein sch├Ânes Gef├╝hl, wenn man da gewinnt.

Kein RB-Spieler wei├č n├Ąmlich, wie sich das anf├╝hlt. Nagelsmann allerdings auch nicht. Seine beiden Siege gegen die Bayern waren Heimsiege mit der TSG-Hoffenheim. In M├╝nchen gab es zwei Niederlagen und ein Remis. (RBlive/mhe)

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