Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo
von Ullrich Kroemer

Rückschlag für RB: Leipziger bemängeln gegen Schalke fehlende Grundtugenden

Enttäuschung statt Euphorie: Willi Orban, Yussuf Poulsen und Marcel Halstenberg

Enttäuschung statt Euphorie: Willi Orban, Yussuf Poulsen und Marcel Halstenberg
Copyright: imago/Mathias Koch

RB Leipzigs Spieler schonten sich nach dem 1:3 gegen Schalkes, Leipzigs erst neunter Heimniederlage in der Bundesliga überhaupt, nicht mit Kritik. „Wir haben viele Fehler gemacht, hatten einfache Ballverluste, haben Angriffe nicht zu Ende gespielt. Uns fehlten klare Entscheidungen im letzten Drittel ebenso wie im ersten Drittel”, mahnte Spielmacher Forsberg, dem insbesondere in der ersten Hälfte selbst kaum etwas gelang.

Poulsen: „Nicht bereit, in jeden Zweikampf reinzugehen”

Nach fünf Ligaspielen und einem Champions-League-Match, in denen RB aufgetreten war wie ein Spitzenteam – wenn auch nicht durchweg – zeigten die Leipziger gegen Schalke zum ersten Mal wieder eine Partie unter Niveau. Spielerisch-taktisch ebenso wie physisch und mental. Während die Schalker über sich hinauswuchsen, sich in jeden Ball warfen und zugleich so diszipliniert verteidigten, dass sie den Leipzigern ständig auf den Füßen standen, erreichte RB individuell und als Team keine Normalform. Spielerische Lösungen waren ebenso wenig auf Spitzenniveau wie Chancenverwertung und Abwehrverhalten bei Standards und Kontern.

Auch deswegen, weil einige Grundtugenden, die Leipzig ausmachen, nicht in ausreichendem Maße vorhanden waren. Stürmer Yussuf Poulsen kritisierte deutlich: „Die Qualität fast aller Spieler war heute zu schwach. Wir hatten zu wenig Präsenz und Bereitschaft, zweite Bälle zu holen – wenn man nicht bereit ist, in jeden Zweikampf reinzugehen, wird es schwierig gegen Schalke.” Und Forsberg ergänzte: „Gegen Schalke muss man 100-prozentig fokussiert sein, um zu gewinnen. Das hat heute gefehlt.” Offenbar war RB auch im Kopf nicht voll bereit für dieses Spiel.

Nagelsmann: „Schwankungen sind gestattet”

Ob die Mannschaft auch wegen die Lobhudelei der vergangenen Wochen in den Medien, durch Experten und Konkurrenten und der Druck des Gewinnenmüssens an der Tabellenspitze belastet hat, bleibt Spekulation. Trainer Julian Nagelsmann stellte sich schützend vor seine Spieler, analysierte seine erste Niederlage mit RB sachlich und blieb gefasst. „Ich gestehe meinen auch Jungs auch mal zu, dass nicht alle in jedem Spiel an ihr Leistungsoptimum kommen. Das ist ganz normal bei einer jungen Mannschaft. Da sind Schwankungen in der Tagesform gestattet und normal, aber es sollte nicht so oft sein”, so der 32-Jährige. Nagelsmann betonte auch, dass RB in den entscheidenden Momenten kein Fortune hatte. Zwei Lattentreffer, eine durch Marcel Sabitzer vergebene Topchance (16.) – das nötige Matchglück war Leipzig nicht hold.

Nun wird es spannenend sein zu beobachten, wie Leipzig mit dem Dämpfer umgeht. „Es ist schon ein kleiner Rückschlag. Klar willst du den so weit wie möglich herauszögern, aber es ist menschlich, dass es mal eine Niederlage gibt”, sagte Kapitän Willi Orban. „Das tut weh, aber es sensibilisiert wieder, dass wir die Basics wieder bringen müssen: in den Zweikämpfen konsequenter sein und im Kopf gieriger.”

Mit Blick auf die Tabelle sagte Forsberg: „Wenn wir gut spielen, sind wir auch oben dabei. Aber so wie gegen Schalke geht das nicht.” (RBlive)

Das könnte Dich auch interessieren