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Timo Werner und Emil Forsberg: Kein ewiges Leben bei RB Leipzig

Timo Werner und Emil Forsberg von RB Leipzig treffen bei der WM aufeinander.

Timo Werner und Emil Forsberg von RB Leipzig treffen bei der WM aufeinander.

Am Samstag treffen Timo Werner und Emil Forsberg bei der WM im direkten Duell aufeinander. Im Spiel zwischen Deutschland und Schweden geht es zumindest für Timo Werner schon um alles. Zuvor trafen sich die Spieler von RB Leipzig aber bei der Sportbild (Print) zum entspannten Interview.

Emil Forsberg und Timo Werner wollen in ihrer Karriere noch mal anderes als RB Leipzig sehen

In dem Gespräch betonen die beiden Offensivakteure noch einmal, dass sie nicht glauben, dass sie auf ewig in Leipzig spielen. „Jeder von uns beiden hat seine Ziele. Auch wenn noch nicht klar ist, was irgendwann einmal passiert, wird Leipzig wahrscheinlich nicht der letzte Klub unserer Karriere sein. Der eine wäre dem anderen sicher nicht böse, wenn er irgendwann einmal sagt: Ich möchte in meiner Karriere noch etwas anderes machen“, erklärt Timo Werner und Emil Forsberg assistiert mit einem „Timo, das hast du überragend gesagt“.

Zuletzt hatte Timo Werner schon bekannt, dass er zu einem Topklub gehen muss, wenn er Weltklasse werden will. Emil Forsberg erklärt es nun ähnlich: „Wenn du in einem kleineren Verein jedes Jahr der beste Spieler bist, bist du gut. Wenn du bei Real Madrid bist, bist du automatisch Weltklasse.“

Die WM als Bühne für Emil Forsberg und Timo Werner

Wann für beide die Zeit für den Abschied von RB Leipzig gekommen ist, ist immer wieder Gegenstand von Spekulationen. Forsberg hatte gerade erst die Meinung vertreten, dass er reif für den nächsten Schritt ist. Werner ist diesbezüglich zurückhaltender und glaubt dass er noch Zeit hat, sich zu einem Weltklassespieler zu entwickeln. Derzeit geht er „fest davon aus, auch nächste Saison bei RB zu spielen“.

Die WM sei aber natürlich für die Spieler auch eine Bühne. “ Stellen Sie sich vor, Timo macht bei der WM sieben Tore, Real Madrid kommt und bietet 150 Millionen Euro“, entwirft Forsberg ein Szenario, das zumindest nach den Eindrücken des ersten WM-Spiels Deutschlands unwahrscheinlich klingt. „Wäre man dann einem Verein böse, wenn er bei einer solchen Summe doch einem Wechsel zustimmt?“, fragt Werner und fügt aber hinzu, dass er sich „damit gar nicht befasst. Ich habe gesagt, dass ich nächste Saison in Leipzig spiele.“

Lauter Timo Werner und ruhiger Emil Forsberg

Seinen schwedischen Mannschaftskollegen skizziert Timo Werner als „ruhig, zurückhaltend, liebenswert“. Forsberg beschreibt Werner andersherum als „laut.  Du hörst ihn überall heraus. Egal, ob wir auf dem Trainingsplatz, beim Duschen oder beim Essen sind.“ In manchen Situationen sei der Stürmer aber noch zu zurückhaltend und müsse seine Meinung mehr einbringen.

Vor dem Spiel zwischen Deutschland und Schweden hoffen beide Spieler natürlich auf gute Resultate ihrer Nationalteams. „Wir wären mit einem 0:0 sehr zufrieden. Hauptsache, wir kommen weiter“, meint Emil Forsberg. „Deutschland gewinnt 1:0, ich mache das Tor, ihr kommt als Zweiter weiter“, wünscht sich Timo Werner.