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Von Ullrich Kroemer

Trotz A-Elf im Abschlusstraining Warum Konaté gegen Bielefeld nicht spielte

Harte Bankrolle: Ibrahima Konaté.

Harte Bankrolle: Ibrahima Konaté.

Nicht nur RBlive hatte auf eine Startelf-Chance für Ibrahima Konaté spekuliert. Auch Trainer Julian Nagelsmann dachte darüber nach, den Innenverteidiger gegen Arminia Bielefeld (1:0) zu bringen. Die Ballbesitz-Orgie auf der Alm hätte sich dazu angeboten. „Er ist schon eine Option”, sagte Nagelsmann nach der Partie auf Nachfrage. Beim Elf gegen Elf im Abschlusstraining hatte der 21-Jährige in der A-Elf begonnen und dort eine Halbzeit lang gespielt. Nagelsmanns Urteil: „Das war in Ordnung, aber nicht so, dass ich gesagt hätte, dass ich ihn zu 100 Prozent reinwerfen muss. Er braucht noch ein bisschen Zeit.”

Nagelsmann über Konaté: „Er hat gar keinen Rhythmus”

Der 33-jährige Coach erklärt das mit den wenigen Spielminuten, die Konaté seit seiner ersten Verletzung im Oktober 2019 absolvieren konnte, als er sich im Hüftbeuger eine Muskelfaser riss und danach auch im Sommer 2020 noch einmal operiert werden musste. Zuletzt fiel er wochenlang mit Beschwerden im Sprunggelenk aus. In den 18 Monaten seit Herbst 2019 konnte Konaté gerade einmal gut 1000 Spielminuten sammeln. Zum Vergleich: Dayot Upamecano spielte in der gleichen Zeit über 5600 Minuten – mehr als das Fünffache.

„Er hat gar keinen Rhythmus. Aber wir haben aufgrund der Tabellensituation auch wenig Möglichkeiten, viele Dinge zu probieren und ihm Rhythmus zu geben. Das siehst du bei einem jungen Spieler”, sagte Trainer Julian Nagelsmann. Den müsse sich Konaté ebenso wie Youngster Lazar Samardzic in den wenigen Trainingseinheiten holen. Er müsse weiter im Training Gas geben, dann „wird er auch seine Minuten wieder kriegen”, so der Coach.

Ibrahima Konaté hat „viel Spielwitz, macht mal was Verrücktes”

Konaté soll Dayot Upamecano ersetzen, wenn der RB im Sommer zum FC Bayern verlässt. „Er hat viel Potenzial, fußballerische Klasse, Spielwitz, der mir gefällt, er macht immer auch mal was Verrücktes und Untypisches für einen Innenverteidiger im Training”, lobte Nagelsmann Konaté. Der Franzose hat ebenso wie Upamecano eine Ausstiegsklausel im vertrag und könnte RB wohl ab 2022 verlassen. Der FC Barcelona und Real Madrid sollen interessiert sein.