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Von Ullrich Kroemer

„Unglaublich zufrieden mit ihm” Ein-Mann-Bollwerk Sörloth kommt in Schwung

Auf Abstand gehalten: Alexander Sörloth gegen Robin Knoche.

Auf Abstand gehalten: Alexander Sörloth gegen Robin Knoche.

Alexander Sörloth hat viel Kritik einstecken müssen seit seiner Ankunft in Leipzig im vergangenen September. Nach einem völlig verunsicherten ersten Halbjahr löst sich nun aber der Knoten im Kopf und im Körper des Norwegers sichtbar. Beim 1:0 (0:0) von RB Leipzig gegen Union Berlin gehörte der 25-Jährige zu den aktivsten Leipzigern und lieferte mit Abstand seine beste Leistung ab.

„Ich bin heute unglaublich zufrieden mit ihm”, lobte Trainer Julian Nagelsmann. Der 1,94-Meter-Hüne habe all das umgesetzt, was im Videostudium besprochen worden war. „Er ist angelaufen, hat Gegenpressingsituationen eigeleitet, hat mit dem Rücken zum Tor alles festgemacht und keinen Ball verloren”, schwärmte der Coach. „Das ist nicht einfach gegen die drei Verteidiger von Union.”

Traumvorlage für Nkunku

Wie ein Ein-Mann-Bollwerk behauptete Sörloth auch lange Bälle und leitete sie technisch erstaunlich präzise zu seinen Mitspielern weiter. Seine Körperlichkeit tat RB gegen die großen Unioner sichtlich gut. Uneigennützig kreierte er die einzige Großchance der ersten 45 Minuten, als er Christopher Nkunku im gegnerischen Strafraum freispielte, der das Geschenk jedoch weiter über das Tor schaufelte (37.).

Selbst entwickelte er gegen Ende des Spiels Torgefahr, als Union auf das 1:1 drängte und mehr Platz da war. Doch eine gute Chance aus spitzem Winkel, als sich Nkunku mit einem schönen Pass revanchierte, verzog er völlig (82.). Einen Kopfball nach Ecke von Angeliño lenkte Unions Keeper Andreas Luthe noch neben den Pfosten (87.).

Doch erstmals in dieser Saison – vielleicht abgesehen von seinem passablen Spiel in Mönchengladbach – zeigte Leipzigs Topzugang, was ihn in der vergangenen Saison so wertvoll in der Türkei gemacht hatte. Wenn er so aktiv und mit viel besserer Körpersprache als zuvor in vorderster Linie weiterwühlt, werden auch Tore folgen. „Das war kein Spiel für einen Stürmer mit vielen Chancen, weil es wenig Fläche gab. Aber er hatte heute andere Aufgaben, die er gut umgesetzt hat”, betonte Nagelsmann erfreut. (RBlive/ukr)