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Von Ullrich Kroemer

Vorstellung von Dani Olmo „Möchte mich in Leipzig für die EM empfehlen”

Trägt auch die Pappkameraden vom Trainingsplatz: Jungstar Dani Olmo.

Trägt auch die Pappkameraden vom Trainingsplatz: Jungstar Dani Olmo.

Nach den ersten Autogrammen und der ersten Trainingseinheit in Leipzig hat sich der spektakuläre Neuzugang des Tabellenführers am Montagnachmittag der Öffentlichkeit vorgestellt. Der 21 Jahre alte Spanier präsentierte sich cool, reif und zurückhaltend und erklärte, was ihn überzeugt habe, das Angebot von RB anzunehmen und dafür Optionen in Italien (AC Milan), Spanien und aus der Bundesliga (FC Bayern, Borussia Dortmund) abzulehnen.

„Ich bin hier, weil mich das sportliche Projekt von RB überzeugt hat”, sagte Olmo. „Wie hier mit jungen Spielern gearbeitet wird, passt gut zu meinem Karriereplan.”

Zudem hätten Sportdirektor Markus Krösche, der eigens nach Zagreb geflogen war, und Trainer Julian Nagelsmann, der den Jungstar in einem Telefonat beeindruckte, mit viel „Ehrgeiz und Herz” um den Zugang geworben. „Er hat mir von seiner Arbeitsweise erzählt und wie er mit den Spielern arbeitet”, berichtete Olmo von dem Ferngespräch. „Das hat mich überzeugt.”

Krösche berichtete, dass Olmo bereits über eine längere Zeit beobachtet worden sei, vor allem bei seinen internationalen Auftritten bei U21-EM und seinen Champions-League-Einsätzen. Als sich dann vor zwei, drei Wochen die Chance ergab, dass Dinamo Zagreb das Toptalent verkaufen will, nahmen die Transferbemühungen „extreme Geschwindigkeit” auf. Ausschlaggebend sei dann das Telefonat mit Nagelsmann gewesen, nach dem laut Krösche beide ein sehr gutes Gefühl gehabt hätten.

Olmo zum Interesse von Bayern München: „Ich hatte Markus Krösche mein Wort gegeben”

Auf den letzten Metern sei der Transfer (Sockelbetrag: 20 Millionen Euro) dann noch einmal ins Wanken geraten, weil es laut Krösche „auf der Zielgeraden turbulente Aktionen” anderer Klubs gegeben habe. So soll der FC Bayern einen Tag vor der Verpflichtung durch RB noch versucht haben, dazwischen zu grätschen. „Dani und seine Berater haben sich trotz allem, was an Offerten einging, ganz klar für uns entschieden”, freute sich Krösche und fügte hinzu: „Es gibt Vereine, die im letzten Moment versuchen, ihre Power auszunutzen. Aber es beschreibt den Charakter von Dani sehr gut, dass er sich ganz klar zu uns bekannt hat.” Olmo sagte dazu nur: „Ich hatte meine Entscheidung schon getroffen. Ich hatte Markus mein Wort gegeben. Es war klar, dass das hier für mich der beste Ort sein wird. Das habe ich mir dann auch nicht zweimal überlegt, sondern Leipzig war meine erste Möglichkeit.”

Krösche freute sich über die Auszeichnung, den viel umworbenen Klassespieler nach Leipzig gelockt zu haben. „Es zeugt davon, dass die Art und Weise, wie wir arbeiten, für junge Spieler gut ist, dass sie überzeugt sind, dass sie sich bei uns entwickeln können. Den nächsten Karriererschritt kann man sehr gut bei uns in Leipzig machen”, so Krösche. „Es ist ein gutes Zeichen für uns, dass sich Spieler dieser Qualität für uns entscheiden.”

Olmo hat nun das Ziel, sich möglichst schnell in der Mannschaft zu integrieren. „Ich möchte die Spieler und den Trainer und seine Philosophie besser kennenlernen”, sagte der Katalane und äußerte das hehre Ziel, nach bisher nur einem Länderspiel einen Platz im Kader der A-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in diesem Jahr zu erobern. „Ich möchte mich hier mit meiner Leistung für die EM empfehlen, aber da liegt noch viel Arbeit vor mir”, sagte er ruhig, aber bestimmt.

Olmos Vorbilder? „Messi, Iniesta”!

Der beim FC Barcelona ausgebildete Offensivspieler – Vorbilder: Messi und Iniesta – könne „auf allen vier Offensivpositionen” spielen, wie er betonte. „Am wohlsten fühle ich mich auf der Zehn hinter der Spitze, hinter dem Neuner”, so Olmo.

Krösche pries Olmos technische Fähigkeiten, die RB gerade gegen tiefstehende Teams benötige: „Er schafft mehr Variabilität im letzten Drittel und macht uns besser. Er bringt gute Mentalität mit, passt sehr gut zu uns. Deswegen waren wir alle extrem überzeugt, ihn verpflichten zu müssen.”

Bescheiden und sympathisch verriet Olmo, der mit seinem Vater, seinem Bruder und seinen Beratern nach Leipzig gekommen ist, dass er sich nun auf die Bundesliga als „eine der besten Ligen weltweit” freue. Und auf das Zusammenspiel mit Timo Werner: „Es ist mir eine große Freude, mit ihm zu spielen und ihn dabei zu unterstützen, Tore zu schießen.” (RBlive/ukr)

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