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„Werden Tafelsilber nicht verkaufen” Mintzlaff will keinen Umbruch im Sommer

Dieses Team soll auch 2021/22 noch zu erkennen sein.

Dieses Team soll auch 2021/22 noch zu erkennen sein.  

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat sich gegen einen Umbruch im Sommer und das Ende der Zusammenarbeit mit den erfahrenen Führungsspielern ausgesprochen. Bei einem virtuellen Fantalk des Klubs sagte Mintzlaff: „Wir wollen die erfolgreiche Mannschaft zusammenhalten. Ich erwarte keinen großen Umbruch im Sommer. Ähnlich wie in der vergangenen Saison wollen wir das Korsett und die Führungsspieler behalten. Unser Bestreben ist, mit den vielen wertvollen Spielern in die Saison 2021/22 gehen.”

Der Klub wisse, „was wir an unseren Leistungsträgern haben. Wir haben eine Mannschaft, die in sich stimmig ist.” RB fange sicher nicht an, „das ganze Tafelsilber zu verkaufen”. Explizit lobte Mintztlaff Kapitän Marcel Sabitzer, der sich bei RB immer noch weiterentwickle und in dieser Saison noch einmal stärker geworden sei. Zuletzt war berichtet worden, dass es bei RB Leipzig keine langfristige Perspektive mehr für Emil Forsberg, Willi Orban und Marcel Halstenberg gebe und der Klub mit dem Trio ebenso wie mit dem abwanderungswilligen Sabitzer notfalls auch in ein letztes Vertragsjahr gehen werde. Das sei falsch verstanden worden, ruderte Sportdirektor Markus Krösche wenig später zurück.

Mintzlaff nach Telefonat mit Liverpool: „An Gerüchten um Konaté nicht wirklich viel dran”

Und auch zu den Gerüchten um einen Abgang von Ibrahima Konaté äußerte sich Mintzlaff. Der CEO sei in „engerem Austausch” mit dem FC Liverpool. Dort wurde ihm gesagt, dass an den Gerüchten „nicht wirklich viel dran ist”. Trotz Ausstiegsklausel von Konaté ist der 45-Jährige „relativ optimistisch”, dass der Abwehrhüne nach monatelanger Verletzung bei Rasenballsport bleibt.

Anders als Konaté hat Trainer Julian Nagelsmann keine Ausstiegsklausel. „Ich werde überhaupt nicht nervös”, sagte Mintzlaff von der Sport-Bild auf die Personalie angesprochen. „Erstens bieten wir Julian alle Möglichkeiten, dass er sich entfalten und entwickeln kann. Zweitens haben wir im Gegensatz zu anderen Vereinen eine Vertrags-Konstellation, in der wir nicht überrascht werden können.”

Mintzlaff: Nagelsmann „hat kein Preisschild”

Mintzlaff betonte die Wichtigkeit von Vertragstreue. „Jeder ist bei klarem Verstand, wenn er einen Vertrag unterschreibt. Laufzeiten und Kündigungsmodalitäten sind genauso wichtige Inhalte wie Gehälter und Prämien. Man kann immer über alles sprechen. Wenn die andere Seite aber an Verträgen festhalten möchte, sollte das auch respektiert werden”, sagte er.

Zwar seien noch keine Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung geführt worden, doch Mintzlaff warb erstmals öffentlich um eine weitere Zusammenarbeit. „Ich habe Julian mal im Spaß gesagt: ,Du kannst ewig bei uns bleiben.’ Daraus kann gerne Ernst werden”, sagte er.

Nagelsmann war zuletzt als möglicher Nachfolger von Hansi Flick beim FC Bayern München gehandelt worden, falls dieser Jogi Löw als Bundestrainer beerbt. Über eine Rekordablöse von zehn Millionen Euro wurde spekuliert. Das dementierte Mintzlaf: „Julian hat kein Preisschild.” (RBlive/ukr/dpa)