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Zittersieg gegen Frankfurt: Werner trifft, Poulsen legt nach

Perfekter Tag: Nach seiner Vertragsverlängerung trifft Timo Werner zum 1:0 gegen die Eintracht, Makoto Hasebe hat das Nachsehen.

Perfekter Tag: Nach seiner Vertragsverlängerung trifft Timo Werner zum 1:0 gegen die Eintracht, Makoto Hasebe hat das Nachsehen.
Copyright: imago/MIS

Erst unterschrieben, dann getroffen: Nationalspieler Timo Werner hat RB Leipzig einen nahezu perfekten Sonntag beschert. Der 23-Jährige erzielte beim 2:1 (1:0) der Sachsen gegen Eintracht Frankfurt den Führungstreffer (10. Minute) und sorgte so für eine gelungene Bundesliga-Heimpremiere des neuen Trainers Julian Nagelsmann. Yussuf Poulsen (80.) legte in der zweiten Halbzeit nach. Vor der Partie hatte der Champions-League-Teilnehmer bekanntgegeben, dass Werner bis 2023 in Leipzig bleiben will. Gonzalo Paciencia gelang kurz vor dem Abpfiff der Anschlusstreffer (89.).

Während Nagelsmann mit Christopher Nkunku für Kevin Kampl nur eine Änderung vornahm, wechselte Adi Hütter seine Eintracht nach dem 0:1 im Playoff-Hinspiel der Europa League bei Racing Straßburg gleich auf sechs Positionen durch. Der zuletzt kritisierte Ante Rebic fehlte wie Mijat Gacinovic laut Klub angeschlagen.

Bärenstarke zweite Hälfte der Eintracht

Die erste Großchance hatten die Gäste. Nach einem Fehlpass schaltete die Eintracht schnell um, links auf der Außenbahn rannte Filip Kostic (6.) allein auf RB-Keeper Peter Gulacsi zu, verfehlte mit seinem Schuss das Gehäuse knapp. Auf der Gegenseite konnte Poulsen nach einer Ecke nur verlängern, am langen Pfosten versuchte es jedoch Werner mit einem riskanten Drehschuss ins kurze, untere Ecke und traf zur umjubelten Führung.

Die zweite Hälfte begann anschließend wie die erste. Werner war in der 49. Minute auf dem Weg zum 2:0. Kein Gegenspieler stand quer, die Sicht war frei, trotzdem ballerte er den Ball Trapp in die Beine. Frankfurt schien zu diesem Zeitpunkt die Luft auszugehen. Von Kräfteverschleiß war nichts zu spüren. Die Eintracht drückte auf den Ausgleich, den in der 65. Minute erneut Paciencia hätte erzielen können. Seinen Lupfer entschärfte Gulacsi. In der 73. Minute folgte ein Schuss von Erik Durm, der allerdings nicht ins Tor traf, sondern einen Ordner am Hinterkopf.

Werner verletzt raus

RB war zu diesem Zeitpunkt ohne Lösungen. Kein Angriff schaffte es mehr in Trapps Nähe. Die Eintracht agierte beeindruckend stark und kontrollierte die gesamte zweite Hälfte. Nagelsmann reagierte – und nahm in der 78. Minute unter großem Applaus Werner vom Feld und ersetzte ihn durch Ademola Lookman, was umgehend zum 2:0 führte. Der junge Brite riss bei einem Konter eine Lücke für den zuvor ebenfalls eingewechselten Emil Forsberg in die Frankfurter Flanke, der auf der anderen Seite Poulsen mit einer weiten Flanke bediente. Der Däne nahm den Ball volley ab und wuchtete ihn zum gelungenen Leipziger Heimspielauftakt ins Frankfurter Netz. Neun Minuten später konnte Paciencia zwar noch eine Flanke von Timothy Chandler im Leipziger Tor unterbringen, zum Ausgleich reichte es danach aber nicht mehr.

Für Timo Werner endete der Fußballnachmittag mit einer Auswechslung. Der Torschütze griff sich an den rechten Oberschenkel und wurde durch Ademola Lookman ersetzt (79.).

So spielten sie:

RB Leipzig – SG Eintracht Frankfurt 2:1 (1:0)

RB Leipzig: Gulacsi – Mukiele, Konaté, Orban – Klostermann, Sabitzer, Demme (46. Laimer), Nkunku (61. Forsberg), Halstenberg – Poulsen, Werner (79. Lookman).

SG Eintracht Frankfurt: Trapp – Abraham (87. Touré), Hasebe, Ndicka – Rode (78. de Guzman), Kohr, Durm (78. Chandler), Kostic, Kamada – Joveljic, Paciencia.

Tor(e): 1:0 Werner (10., Poulsen), 2:0 Poulsen (80., Forsberg), 2:1 Paciencia (90., Chandler); Gelbe Karten: Demme (1), Poulsen / ­Pacienca (2), Joveljic (1), Kohr (1).

Zuschauer: 40.108 in der Red-Bull-Arena Leipzig; Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Nürnberg).

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