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Quarantänegefahr? RB prüft Abstellungen zu Länderspielen

Bleiben oder reisen? Alexander Sörloth beim norwegischen Nationalteam.

Bleiben oder reisen? Alexander Sörloth beim norwegischen Nationalteam.

Die letzte Länderspielperiode dieses Corona-Jahres dürfte chaotisch werden. Aufgrund der Tatsache, dass im November zahlreiche weitere europäische Länder zu Risikogebieten erklärt wurden, wollen Klubs ihre Spieler nicht mehr zu Länderspielen abstellen oder prüfen das.

Die Bundesligisten Werder Bremen und Arminia Bielefeld haben angekündigt, ihre Spieler nicht für Länderspiele in Risikogebieten freizugeben. Jeweils fünf Spieler sind bei beiden Klubs betroffen. „Wir haben mit unseren Spielern und den Verbänden gesprochen. Die Fifa entbindet die Vereine von der Abstellungspflicht, sofern eine Quarantäne im Anschluss erfolgt”, sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann. Genau dies hat das Bremer Gesundheitsamt angeordnet. Spieler, die aus internationalen Risikogebieten zurückkehren, müssen für fünf Tage in Quarantäne.

Keine einheitliche Regelung in Deutschland

Der Weltverband hatte Anfang Oktober die Abstellungspflicht angepasst, sodass Profis, die nach ihrer Rückkehr in Quarantäne müssten, nicht zu ihren Nationalteams anreisen müssen. Allein, die Quarantäne-Regelungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. So wird es dazu kommen, dass einige Teams in der Ligapause nahezu ihren vollen Kader zur Verfügung haben, weil die auf Länderspiele verzichten (müssen). Andere Mannschaften müssen ihre Akteure weiterhin abstellen.

Wie das in Sachsen und Leipzig gehandhabt wird, war am Freitagmorgen noch unklar. Auch bei RB Leipzig. Bislang genügte ein negativer Test bei der Einreise. Doch ob sich das im November geändert hat, muss erst geklärt werden. Der Klub befindet sich dazu mit dem Gesundheitsamt im Austausch. „Wir sind mit den Verbänden hierzu im konstruktiven Austausch und besprechen die bevorstehende Abstellungsperiode”, teilte RB-Sportdirektor Markus Krösche auf Nachfrage mit.

Andere Klubs würden sich Bielefeld und Bremen anschließen

Auch die meisten RB-Spieler müssten in Risikogebiete reisen. Der Norweger Alexander Sörloth müsste unter anderen Rumänien auflaufen. Tyler Adams mit der USA gegen Wales und Panama. Yussuf Poulsen mit Dänemark in Belgien. Die deutsche Nationalelf mit Marcel Halstenberg soll neben zwei Länderspielen in Leipzig auch in Spanien antreten. Von der letzten Länderspielreise war Amadou Haidara mit einer Corona-Infektion zurückgekehrt. Bislang ist nur klar, dass Dayot Upamecano wegen einer Oberschenkelverletzung in Leipzig bleiben darf.

Andere Vereine wollen den Beispielen aus Bremen und Bielefeld folgen, wenn nötig. „Wenn das Gesundheitsamt Charlottenburg ähnlich verfügen würde, würden wir auch so reagieren”, sagte Manager Michael Preetz mit Blick auf das Vorgehen von Werder. Ähnlich will es der VfB Stuttgart handhaben. „Wenn sie danach fünf bis 14 Tage in Quarantäne müssen und für unser nächstes Punktspiel gesperrt sind, geht das natürlich nicht”, stellte Trainer Pellegrino Matarazzo am Donnerstag klar. (RBlive/ukr/dpa)