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RB LeipzigBielefeld-Co Kleineheismann vor Duell gegen RB Leipzig: „Können als Underdog auch Topteams ärgern”

Von (RBlive/ukr)
19.03.2021, 13:30
Kickte noch selbst gegen RB Leipzig und Yussuf Poulsen: Stefan Kleineheismann 2013 mit Rot-Weiss Erfurt.
Kickte noch selbst gegen RB Leipzig und Yussuf Poulsen: Stefan Kleineheismann 2013 mit Rot-Weiss Erfurt. imago/Picture Point Leipzig

Es gibt im Fußball bisweilen wundersame Karrierewege. Vor knapp drei Wochen war Stefan Kleineheismann noch Spielertrainer bei Regionalligist 1. FC Schweinfurt 05. Dann erhielt der 33-Jährige den Ruf seines langjährigen Weggefährten Frank Kramer, ihn als Co-Trainer zu Erstligist Arminia Bielefeld zu begleiten. Beide kennen sich aus gemeinsamen Tagen der zweiten Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth; zuletzt hatte Kleineheismann ein Praktikum bei Kramer absolviert, der Sportlicher Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums von Red Bull Salzburg war.

Nun mischt der frühere Abwehrspieler von Rot-Weiss Erfurt und des Halleschen FC im Bundesligageschäft mit. Beim Gastspiel von RB Leipzig an diesem Freitagabend bei Arminia Bielefeld (20.30 Uhr) sitzt er neben Kramer auf der Trainerbank.

Kleineheismann vor Duell mit RB Leipzig: „Mit Intensität und Leidenschaft ist alles möglich”

Die Mitteldeutsche Zeitung hat mit dem nach dem Bielefelder 2:1-Triumph gegen Leverkusen euphorischen Trainernovizen gesprochen. „Wir haben gezeigt, dass Bielefeld als Underdog in der Liga mithalten kann, wenn wir viel Intensität auf den Platz kriegen. Wir können auch Top-Teams ärgern, wenn wir alles reinhauen“, sagt Kleineheismann vor dem Duell gegen RB.

Das Spiel gegen die Leipziger bezeichnete er als „noch schwerere Aufgabe als Leverkusen. Aber wir haben gezeigt, dass alles möglich ist, wenn wir Leidenschaft auf den Platz bringen”, so der Franke.

Als Spieler verbindet er übrigens keine guten Erinnerungen mit RB: In der 3. Liga hatte er 2013/14 mit Rot-Weiss Erfurt zweimal 0:2 gegen Rasenballsport verloren. Im Rückspiel war er an beiden Gegentoren mit beteiligt.

Statt als Co-Trainer in Bielefeld hätte Kleineheismann übrigens auch in der Sportredaktion der Mitteldeutschen Zeitung arbeiten können. Ein Praktikum für Ende letzten Jahres war bereits vereinbart, da kam das Coronavirus dazwischen. Er habe auch die mediale Seite des Fußballs kennenlernen wollen, heißt es in dem Bericht. „Ich bin eben auf vielen Gebieten wissbegierig“, sagt er. Mal sehen, welche Erfajrungen er als Trainer gegen RB Leipzig macht.