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  5. Debüt für RB Leipzig mit Hackenzauber: Abdoul Koné nutzt erste Einsatzminuten

Debpüt mit Hackenzauber 20-Millionen-Euro-Mann nutzt erste Einsatzminuten

Abdoul Koné spielte bislang bei RB keine Rolle. Doch bei seinen ersten Einsatzminuten überhaupt betrieb der 21-Jährige Eigenwerbung. Doch Trainer Martin Demichelis ist noch nicht überzeugt von der Konstanz des Verteidigers. 

Von Ullrich Kroemer 27.10.2026, 05:00
Assist per Hacke: Abdoul Koné.
Assist per Hacke: Abdoul Koné. (Foto: imago/Steinsiek.ch)

Leipzig – Abdoul Koné hatte bis Samstag bei RB Leipzig keine Rolle gespielt. Stolze 20 Millionen Euro inklusive Boni hatte sich RB die Dienste des 21-jährige Franzosen kosten lassen. Doch der Innenverteidiger verletzte sich in der Vorbereitung und absolvierte bis zum Wochenende keine einzige Minute. Für die Champions League war er zunächst nicht einmal nominiert worden, rückte dann aber wegen der Verletzung von Stürmer Marc Guiu in den Kader.

„Können ihn nicht so einfach reinschmeißen”

Doch weil Tidiam Gomis in der Schlussphase des Spiels gegen Elversberg Krämpfe plagten, kam Koné zu einem ungeplanten Kurzeinsatz über acht Minuten, den er spektakulär zu nutzen wusste. Zunächst rutschte der Mann, der in Zukunft mal Willi Orban ersetzen soll, in der Abwehr weg, was jedoch folgenlos blieb. Dann schaltete er sich jedoch offensiv mit ein, ging sprintstark bis zur Grundlinie durch und bereitete das 4:0 von Romulo spektakulär mit der Hacke vor (90.+4). Ein sehenswertes Kunststück.

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Doch bis Koné in der Innenverteidigung aufläuft, wird es wohl noch ein wenig dauern. Am Freitag hatte Trainer Martin Demichelis gesagt: „Er ist ein junger Spieler, wir müssen ihn noch entwickeln. Er kommt aus der 2. Liga, bei allem Respekt vor dieser Liga.” Doch Koné müsse noch von Orban, Maxime Estève und Castello Lukeba lernen. „Er muss seine Erfahrungen machen. Wir können ihn nicht so einfach reinschmeißen”, so Demichelis. Der ehemalige Weltklasse-Abwehrmann muss es wissen.

Option als Rechtsverteidiger?

Eine eindeutige Aussage, dass Koné noch nicht die nötige Zuverlässigkeit auf dieser Position hat, auf der es vor allem Konstanz braucht. „Er ist selbstverständlich sehr robust, sehr schnell. Aber es gibt auch viele Dinge auf dieser Position, die ein junger Spieler noch lernen muss. Ich weiß, dass das als junger Spieler schwer zu akzeptieren ist.” Doch Koné sei lernwillig „Er gibt Gas. Er ist jetzt schon viel besser als in seinem ersten Monat hier. Er kommt schon. Ein bisschen Geduld muss er haben. Der Beruf ist einfach so”, warb Demichelis um Geduld. Am Samstag nach der Partie wiederholte der Coach die Ansage, dass Koné Zeit brauche.

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Doch vielleicht ist der flinke Athlet in Zukunft eine Option als Rechtsverteidiger, wenn es dort mal Geschwindigkeit und Physis braucht. Das Experiment mit Lukas Klostermann war gegen den FC Bayern spektakulär schiefgegangen. Nicht ausgeschlossen, dass Koné eine solche Rolle künftig bekleiden kann.