Fazit nach dem letzten TestsiegEinstandsgeschenk für Eberl: „Wichtig, dass wir sein erstes Spiel gewonnen haben”

Von Ullrich Kroemer 02.12.2022, 17:40
Emil Forsberg gegen Samson Iyede vom AC Horsens.
Emil Forsberg gegen Samson Iyede vom AC Horsens. (imago/Picture Point LE)

Marco Rose fröstelte nach dem letzten Testspiel dieses Kalenderjahres, die Kälte kroch im verschneiten Leipzig unter den dicken Daunenmantel des Trainers von RB Leipzig. Doch für die Leistung seines Teams beim 2:1 (1:1) gegen die starken Gäste vom AC Horsens konnte sich der Coach erwärmen. „Wir haben auch im letzten Testspiel nochmal all das bestätigt, was uns in den letzten zwei Monaten ausgemacht hat”, lobte Rose. „Wir haben viel Energie aufs Feld gebracht und uns mit einem Ergebnis belohnt. Das war ein guter Test gegen eine gute Mannschaft, ich bin sehr, sehr zufrieden.”

Rose über Eberl: „Wichtig, dass er mit einem Erfolgserlebnis startet”

RB zauberte zwar nicht wie beim 6:0 vor einer Woche, doch der bestens organisierte Erstliga-Aufsteiger AC Horsens war auch eine Klasse besser als Radomiak Radom vergangenen Freitag. Wie RB den frühen Rückstand wegsteckte und in der zweiten Hälfte auf den Sieg drängte, gefiel Rose. Auch, weil der neue Sportchef Max Eberl, der das Spiel neben Ex-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff verfolgte, die neue Aufgabe mit einem Sieg beginnen sollte. „Es ist wichtig, dass wir sein erstes Spiel gewonnen haben, dass er mit einem Erfolgserlebnis startet”, so Rose.

RB begann mit einer Raute im Mittelfeld mit Torschütze Amadou Haidara als Zehner. Nach der Pause stellte Rose auf 4-2-3-1 um. „Es ging uns vor allem darum, den Jungs Rhythmus zu geben, dass wir drin bleiben und nicht zu lange Pause haben, uns gut präsentieren, bewegen und paar Inhalte umsetzen”, so der Coach. „Das habe ich alles positiv wahrgenommen.”

Individuell taten sich der erst 17-jährige Innenverteidiger Daniel Ihendu, der agile Haidara und Benjamin Henrichs hervor, der seine Chance auf der Sechs/Acht mit aktiver Spielweise nutzte und den Siegtreffer erzielte.

Rose hat schon die Rückrunde mit RB Leipzig im Sinn

Die Spieler verabschiedeten sich nun in eine fast vierwöchige Weihnachtspause. Rose wird zunächst in Leipzig bleiben und die Vorbereitung auf die Rückrunde vorbereiten. „Wenn wir zurückkommen, wird es wichtig sein, dass wir sofort die Energie, die Intensität, die Bereitschaft, das Miteinander, unseren Fußball wieder aufnehmen”, forderte er. „In Teilbereichen haben wir noch Luft nach oben, daran werden wir arbeiten”, kündigt er an. Dabei geht es unter anderem um die Effizienz im Abschluss und Lösungen gegen tiefstehende Mannschaften.

„Wenn in unserem Kader alle gesund sind, traue ich dieser Mannschaft alles zu!”, hatte Rose im Interview mit MZ/RBlive gesagt. „Mir ist wichtig, dass wir gerade in Phasen, in denen es gut läuft, eine gewisse Demut walten lassen, aber gleichzeitig eine Menge Mut und Vertrauen mitnehmen in die nächste Phase, die auf uns wartet.”

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