Ex-RB-Leipzig

Blessins "Remis-Fluch" geht weiter, Krauß trifft für Nürnberg, Upamecano sitzt

Von Thomas Fritz Aktualisiert: 15.03.2022, 09:47 • 15.03.2022, 09:43
Alexander Blessin hat in der Serie A noch nicht gewonnen.
Alexander Blessin hat in der Serie A noch nicht gewonnen. IMAGO / Shutterstock

Nach jedem Spieltag schreiben wir an dieser Stelle über Spieler und Trainer, die früher mal eine Rolle bei RB Leipzig gespielt haben und mittlerweile bei anderen Vereinen untergekommen sind. Wir setzen dabei nicht auf Vollzähligkeit, sondern erwähnen die Ex-Akteure je nach Bedeutung oder Story.

Alexander Blessin (CFC Genua)

0:0, 0:0, 1:1, 1:1, 0:0, 0:0, 0:0. Das sind keine Computer-Binärcodes, sondern die Ergebnisse, die der italienische Erstligist CFC Genua unter dem neuen Trainer Alexander Blessin eingefahren hat. Die absurde Remis-Serie endete auch am Wochenende beim Punktgewinn gegen die Spitzenmannschaft Atalanta Bergamo nicht.

Im Januar wechselte der frühere U19-Coach von RB Leipzig von KV Oostende nach Italien - und es gelang ihm offenkundig die Defensive zu stabilisieren. Die Offensivproduktion ist freilich nicht erstligareif. Die nächste Chance auf den ersten Dreier seiner Amtszeit hat Blessin mit dem Tabellen-19. am Freitag gegen den FC Turin.

Dominik Kaiser (Hannover 96) und Tom Krauß (1. FC Nürnberg)

RB-Ikone trifft RBL-Talent: Beim Spiel zwischen Hannover 96, wo Ex-RB-Kapitän Dominik Kaiser in der Startelf stand, und den Nürnbergern hatten nur Leipzigs Leihspieler Krauß und Ex-RB-Coach Robert Klauß etwas zu lachen. 3:0 siegte der "Glubb", der als Vierter allmählich an den Aufstiegsplätzen anklopft. Krauß erzielte selbst einen Treffer und bekam vom Kicker die starke Note 1,5.

Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer (FC Bayern)

"Upa" ist nach einigen wackeligen Auftritten beim FC Bayern derzeit außen vor. Der Königstransfer des vergangenen Sommers saß beim 1:1 in Hoffenheim komplett auf der Bank. Beim 7:1 gegen Salzburg in der Champions League durfte er immerhin eine halbe Stunde mitmischen.

Und Marcel Sabitzer? Der ist unter Ex-RB-Coach Julian Nagelsmann weiter nur Ergänzungsspieler, durfte gegen Hoffenheim zehn Minuten aufs Feld. Nagelsmann betonte zuletzt oft, er stelle die elf formbesten Profis auf. Upamecano und Sabitzer gehören da aktuell nicht dazu. Bei RB Leipzig waren sie noch Stammkräfte gewesen.

Jesse Marsch (Leeds United), Timo Werner (FC Chelsea) und Ralf Rangnick (Manchester United)

Werner blieb beim später 1:0-Sieg des FC Chelsea gegen Newcastle zwar wieder torlos, hätte aber beinahe einen Elfmeter herausgeholt, wenn er nicht ganz knapp im Abseits gestanden hätte. Wie sich Marsch und Rangnick am Wochenende mit ihren Teams schlugen, lest Ihr hier und hier.