RB Leipzig

Kölns Benno Schmitz über Duell mit Ex-Klub RB Leipzig: "Wird für uns wieder eine Herausforderung"

Von Thomas Fritz 17.09.2021, 10:18
Benno Schmitz (l.) will RB Leipzigs Angelino den Ball abluchsen.
Benno Schmitz (l.) will RB Leipzigs Angelino den Ball abluchsen. Sebastian El Saqqa/ firosportphoto/POOL

Rechtsverteidiger Benno Schmitz (26) zählt beim 1. FC Köln zu den stärksten Spielern der ersten Bundesliga-Wochen. Der frühere Profi von RB Leipzig sprach vorm Duell zwischen dem Effzeh und RB am Samstag (18.30 Uhr/Sky)) über seine Erwartungen an die Partie und seine Zeit in Sachsen, wo er zwischen 2016 und 2018 selten über eine Reservistenrolle hinaus kam. 

"Es liegen schon ein paar Jahre dazwischen, aber mit einem Großteil der Mannschaft habe ich zusammengespielt. Das sind noch immer nette Duelle, ich freue mich drauf", sagte Schmitz laut Kölner Express. Zu den Ex-Teamkollegen gehören RB-Dauerbrenner wie Peter Gulacsi, Lukas Klostermann, Willi Orban, Marcel Halstenberg oder Yussuf Poulsen.

Benno Schmitz schlägt die meisten Flanken der Liga

Schmitz, der im bisherigen Saisonverlauf mit 19 die meisten Flanken der Liga schlug und die jahrelange Lücke des Effzeh hinten rechts schließen könnte, warnt trotz des schlechten Starts vor dem Tabellen-12. "Das ist eine Top-Mannschaft, die letztes Jahr Vizemeister war. Es wird für uns wieder eine Herausforderung, aber wir haben ein Heimspiel.“ 

Köln ist als Siebter dagegen eines der Überraschungsteams. Zuletzt gelang ein 3:1 gegen Hertha BSC, gefolgt von einem 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum. Das hat auch mit Schmitz zu tun, dem die Kölner Medien nach seinem Leistungssprung den Spitznamen der „kölsche Cafu“ verpassten. Auch der zweimalige brasilianische Weltmeister kickte hinten rechts und war ein starker Flankengeber - wobei der Vergleich natürlich hinkt und eher humoristisch zu verstehen ist.

Der 1. FC Köln will sich gegen RB Leipzig nicht verstecken

Aber klar ist auch: Schmitz hat sich unter dem neuen Coach Steffen Baumgart ins Team gespielt und fällt laut Kölner Stadt-Anzeiger inzwischen durch solide Zweikampfführung, gutes Stellungsspiel und "plötzlich auch mit Offensiv-Qualitäten" auf. 

Die will er auch gegen RB zeigen. Schmitz und seine Mitspieler wollen sich nicht verstecken: „Wir wollen wieder mutig sein und unseren Stil reinbringen, das wollen auch die Fans sehen. Mit ihnen im Rücken können wir 90 Minuten Gas geben und eine Euphorie entfachen", so Schmitz. "Wir wollen eine Heimmacht sein, es soll einfach unangenehm für die Gegner sein, nach Köln zu kommen.“ Keine guten Aussichten für Jesse Marsch und seine Elf, die nach nur einem Sieg aus vier Bundesliga-Spielen stark unter Druck stehen.