RB Leipzig

Letzter gegen Ersten in der Bundesliga seit 5 Jahren sieglos

08.12.2016, 09:24
Freut sich über die neuen Möglichkeiten in der Bundesliga, die ihm RB Leipzig bietet und die er beim FC Ingolstadt nicht hatte: Ralph Hasenhüttl.
Freut sich über die neuen Möglichkeiten in der Bundesliga, die ihm RB Leipzig bietet und die er beim FC Ingolstadt nicht hatte: Ralph Hasenhüttl. imago/Christian Schroedter

Letzter gegen Erster heißt es am Wochenende in der Bundesliga. Oder: FC Ingolstadt gegen RB Leipzig. Gewonnen hat Leipzig bisher gegen Ingolstadt bei nur zwei Vergleichen noch nicht. Dass man im dritten Aufeinandertreffen als Verlierer vom Platz geht, ist allerdings auch unwahrscheinlich.

Zumindest den Zahlen nach. Denn letztmalig besiegte der Tabellenletzte der Bundesliga den Spitzenreiter im April 2011. Damals konnte Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund mit 1:0 gewinnen. Seitdem gewann nur noch der Tabellenführer. Das berichtet der heutige Kicker. Der Sieg war Teil der großen Aufholjagd, die die Borussia nach der Verpflichtung von Lucien Favre als neuem Coach startete. Am Ende konnte man den Klassenerhalt durch einen Sieg in der Relegation gegen Bochum feiern.

Ralph Hasenhüttl erwartet positiven Empfang in Ingolstadt

Im Kicker meldet sich Ralph Hasenhüttl vor seiner Rückkehr nach Ingolstadt auch zu Wort. Er sei wegen der Reise nicht nervös, aber „etwas Besonderes“ sei es schon. Dabei erwartet er in Ingolstadt grundsätzlich einen freundlichen Empfang. „Aber es wird auch den einen oder anderen geben, der auch jetzt noch nicht verstehen kann, warum ich den Verein damals verlassen habe.“

Sein Abgang im Sommer sei für den Verein sicherlich nicht einfach gewesen. Aber Maxime in Ingolstadt sei immer gewesen, dass „man sich zusammensetzt und eine Lösung sucht, wenn jemand schneller Entwicklungsschritte macht als der Verein“. Hasenhüttl selbst habe sich an einem Punkt gesehen, an dem er innerhalb der Bundesliga noch mal zu einem anderen Klub mit besseren Möglichkeiten wechseln wollte.

Ingolstadt in der Bundesliga mit Grenzen

In der LVZ erklärt er dazu, dass er nach einem 1:2 bei Hertha BSC das Gefühl hatte, mit Ingolstadt „eine Grenze erreicht zu haben“. Eine Woche später traf er sich mit Ralf Rangnick in Österreich zum Essen. Glück für den Sportdirektor von RB Leipzig, dass er Hasenhüttl in einem Moment des Zweifelns traf: „Diesen Zeitpunkt hat Ralf erwischt und mich überzeugt.“

Im Sommer wechselte Ralph Hasenhüttl nach einigem Hin und Her von Ingolstadt nach Leipzig. 1,5 Millionen Euro Ablöse sollen dabei geflossen sein. Sportbild berichtet, dass noch mal 500.000 Euro zusätzlich fließen, sollte RB Leipzig im kommenden Sommer einen internationalen Platz erreichen. Und danach sieht es aktuell aus. Denn noch nie rutschte ein Bundesligist, der nach 13 Spielen 33 Punkte gesammelt hatte, am Ende noch aus den Europapokal-Plätzen.