RB Leipzig

Nach öffentlicher Kritik: RB Leipzig setzt gegen den 1. FC Köln wieder auf Alexander Sörloth

Von Ullrich Kroemer 18.04.2021, 16:01
„Man hat gemerkt, dass er sauer und und total unzufrieden ist, dass er nicht gespielt hat”: Julian Nagelsmann über Alexander Sörloth.
„Man hat gemerkt, dass er sauer und und total unzufrieden ist, dass er nicht gespielt hat”: Julian Nagelsmann über Alexander Sörloth. imago images/Picture Point LE

Julian Nagelsmann ist nicht nur seit kurzem selbst mit einem eigenen Profil bei Twitter unterwegs, sondern der Trainer von RB Leipzig nutzt die sozialen Netzwerke auch als Stimmungs-Seismograf. So war ihm nicht entgangen, dass es öffentliche Kritik daran gab, dass er bei der Nullnummer gegen Hoffenheim ohne Stürmer gespielt und speziell Alexander Sörloth nach dessen Doppelpack gegen Bremen auf der Bank hatte schmoren lassen.

„Auch wir machen uns Gedanken, ob wir ihn hätten spielen lassen sollen”

„Ich bin viral gegangen und habe gesehen, dass die Fans es kritisch gesehen haben, dass er nicht spielt”, sagte Nagelsmann nun am Sonntagnachmittag vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln (Di., 18.30 Uhr). „Auch wir, auch ich machen uns Gedanken, ob wir ihn hätten spielen lassen sollen. Nach der Einwechslung hat er es ganz gut gemacht.” Gegen Hoffenheim hatte Nagelsmann „taktische Gründe, die ganz gut aufgegangen wäre, wenn wir es bisschen anders gespielt hätten”, dass der teure Neuzugang (20 Millionen Euro) nur eingewechselt wurde.

Nun kündigte er an, Sörloth gegen Köln von Beginn an aufzubieten: „Ich habe vor, ihn wieder spielen zu lassen.” Auch weil der Hüne durch seine Trainingsleistungen signalisierte, dass er auf einen Einsatz brennt. „Im Wettkampfersatztraining war er positiv aggressiv, sehr gewillt, man hat gemerkt, dass er sauer und und total unzufrieden ist, dass er nicht gespielt hat”, berichtete Nagelsmann. „Das ist eine Reaktion, die ich mir erhoffe.” Nun soll er den Frust am Dienstag in Köln-Müngersdorf herauslassen und in Tore ummünzen. (RBlive/ukr)