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„Das erlebt er nicht zum ersten Mal” Wie Vandevoordt den Patzer wegsteckt

Maarten Vandevoordts Bock kostete RB Leipzig in Stuttgart zumindest einen Punkt. So geht der junge Belgier vor dem nächsten Topduell gegen Hoffenheim mit dem Fauxpas um.

Von Ullrich Kroemer 20.03.2026, 07:00
Paraden und Patzer: Maarten Vandevoordt.
Paraden und Patzer: Maarten Vandevoordt. (Foto: imago/Jan Huebner)

Leipzig – Nicht nur Schiedsrichter Deniz Aytekin wunderte sich. Bei RB Leipzigs 0:1-Niederlage im Topspiel beim VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag wurde der erfahrene Referee mit Kamera und Mikrofon ausgestattet. Als sich Maarten Vandevoordt seinen Blackout leistete, Stuttgarts Chris Führich den Ball etwa 25 Meter vor dem Tor in den Fuß spielte und so dem VfB das Tor des Abends durch Deniz Undav (57.) und damit den Sieg servierte, rief der Schiedsrichter überrascht aus: „Alter, was ist das?”

Lesen Sie hier: Absolute Beginner – So könnte RB Leipzig gegen Hoffenheim auflaufen

Ähnliches dachten sich wohl alle Beteiligten und Beobachter. Vandevoordt selbst bekannte am DFL-Mikro zerknirscht: „Ein total schlechter Ball von mir. Sie nutzen das dann gnadenlos aus, und am Ende entscheidet dieser eine Fehler das Spiel.”

Vandevoordt kennt sich mit Patzern aus

Was ihn geritten hat, den Ball nicht lang herauszuschlagen oder das Spiel über den freistehenden Castello Lukeba aufzubauen, ist auch fünf Tage später nicht aufzulösen. Fehler passieren, doch ein so kapitaler Bock ohne Not darf in der Bundesliga, zumal in einem so wichtigen Topspiel im Millionenrennen um die Champions League, nicht vorkommen.

Lesen Sie hier: Der Schlachtplan für das Topspiel gegen Hoffenheim

„Natürlich war er damit nicht zufrieden”, berichtete Trainer Ole Werner, der mit dem Pechvogel ein kurzes Einzelgespräch führte. Doch Vandevoordt kennt diese Situationen und musste als junger Keeper in der Champions League mit Genk schon ähnliche Situationen wegstecken. Bei seinem Königsklassen-Debüt etwa, als er mit 17 Jahren als jüngster Keeper der Champions-League-Historie im Kasten stand, patzte er gegen Neapel schwer, ließ sich aber von seinem Weg nicht beirren. So wird Vandevoordt auch diesen Fehler wegstecken, sollte sich aber gegen die TSG Hoffenheim (20.30 Uhr) und in den verbleibenden weiteren sieben Spielen tunlichst keinen zweiten dieser Art leisten.

Trainer Werner: „Volles Vertrauen”

„Die eine Woche hält er uns gegen Augsburg einen Elfmeter und ist zum Großteil mit dabei, wenn es um drei Punkte geht. Umgekehrt ist es so, dass du auch mal einen Fehler machst”, relativierte Werner. „Das erlebt er nicht zum ersten Mal, er ist da ganz klar, geht gut und souverän damit um – so wie wir ihn auch als Persönlichkeit kennen. Er ist trotz seiner jungen Jahre ein total gestandener Charakter. Insofern: Volles Vertrauen!”

Doch eine unerklärbare Szene wie die in Stuttgart beeinflusst natürlich auch die Bewertung der Torwartfrage in der laufenden Saison. Peter Gulacsi, seit mehr als zehn Jahren im RB-Tor, ist nach Innenbandanriss seit vergangener Woche wieder im individuellen Training und kündigte an, nach der Länderspielpause zurück sein zu wollen. Im engen Rennen um die Königsklasse könnte Gulacsis Stabilität noch einmal wichtig werden. „Es gab bisher in keine Richtung eine Ansage, und das finde ich gut so, wir brauchen jetzt Ruhe – Maarten braucht den Fokus auf seine Spiele und ich auf die Reha”, hatte Gulacsi betont. Wenn es so weit ist, wird die Verfassung beider Torhüter in Training und Spielen sowie die aktuelle sportliche Situation entscheiden. „Doch natürlich hoffe ich, dass ich ins Tor zurückkehre”, sagte der Routinier.

Job-Sharing auf der Torwartposition bei RB

Und auch nächste Saison wird sich der Ungar nicht als Dauerreservist zufriedengeben, sondern erwartet durchaus Spielanteile. „Wir werden nächstes Jahr international Spiele haben, da wird es sicher die Möglichkeit für uns beide geben, Spielzeit zu sammeln”, betonte Gulacsi. Die Spielzeit sei heute angesichts einer Vielzahl an Spielen „viel verteilter”, auch auf der Torwartposition werde rotiert. „Ich sehe die Situation viel entspannter als viele denken.” Wie genau das Job-Sharing im Tor funktionieren soll, werde man nächste Saison sehen. Doch schließlich habe er nicht umsonst seinen Vertrag um ein Jahr bis Sommer 2027 verlängert.

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