RB Leipzig

RB-Leipzig-Profi Hannes Wolf verspeist Goldsteak bei Starfleischer Nusret Gökcan

Von (RBlive/ukr) 06.07.2020, 16:36
Zerlegt mit Hingabe goldene Steaks, hier für Hannes Wolf & Co.: „Salt Bea” Nusret Gökcan bei der Arbeit.
Zerlegt mit Hingabe goldene Steaks, hier für Hannes Wolf & Co.: „Salt Bea” Nusret Gökcan bei der Arbeit. Screenshot Instagram/hanneswolf13

Goldene Steaks haben im Fußball einen hohen Skandalfaktor. Ex-Bayern-Star Franck Ribéry protzte zuerst mit dem mehrere hundert Euro teuren Stück Fleisch als Statussymbol. Daraufhin entzündete sich eine Debatte über Dekadenz im Profifußball. Ribéry musste dafür sogar eine Geldstrafe zahlen.

Andere Profis wie Corentin Tolisso und Dortmunds Jadon Sancho hielt das nicht davon ab, ebenfalls mit Blattgold überzogenes Rindfleisch zu ordern. Auch Sancho bezog mächtig Kritik dafür. 

Vom gleichen Starkoch wie einst Ribéry, Sancho und Tolisso ließ sich nun auch RB Leipzigs Profi Hannes Wolf ein goldenes Steak servieren. Wolf postete in seiner Instagram-Story wie der Türke Nusret Gökce ihm und seiner Entourage das Fleisch zubereitet. Wolf & Co. machen derzeit Urlaub auf der griechischen Insel Mykonos.

Wolf ist nicht der erste RB-Profi, der sich den Goldsteak-Luxus gönnt. In der vergangenen Winterpause hatte Amadou Haidara ebenfalls ein goldenes Steak verspeist.

Nach der Frisör-Affäre im Winter hatte Red-Bull-Fußballberater Ralf Rangnick gesagt: „Das ist dekadent. Dann ist der Weg zum goldenen Steak nicht mehr weit.“ Ex-Nationalspieler Rudi Völler sagte jüngst dem Focus: „Ich bin kein Moralapostel. Aber Profis sind Vorbilder. Hier mal ein Goldsteak, da mal ein paar Spieler, die sich am Tag vor dem Spiel noch schnell einen Friseur ins Hotel einfliegen lassen – das geht nicht.”

Der Weltmeister von 1990 wundert sich, „dass die Spieler heute nicht cleverer sind. Letztlich profitieren nur Friseur und Steakbrater von der billigen Werbung.” Er habe als „junger Profi auch Fehler gemacht. Nur sind die nie rausgekommen.”

Wolf hatte bereits im Februar in den sozialen Netzwerken nicht eben glücklich agiert, als er ein Imagevideo ins Netz stellte, das er später auf Geheiß des Vereins wieder entfernen musste. Wolfs Zukunft bei RB ist offen. Wenn sich Rasenballsport mit Borussia Mönchengladbach einigt, darf der Österreicher den Klub verlassen.