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  5. Stimmen zum Abseits-Zoff in Köln: Wieder geht es um David Raum

Stimmen und reaktionen Abseits-Zoff in Köln: Wieder ist David Raum beteiligt

RB führt in Köln 2:1, da springt Doppeltorschütze Christoph Baumgartner auf der eigenen Torlinie der Ball an die Hand. Elfmeter für Köln? Nein, weil der Schiedsrichter eine strittige Abseitsentscheidung fällt, die mal wieder mit Nationalspieler David Raum zu tun hat.

09.02.2026, 05:00
Schiedsrichter Willenborg entscheidet bei RB gegen Köln auf Abseits vor Baumgartner Handspiel
Schiedsrichter Willenborg entscheidet bei RB gegen Köln auf Abseits vor Baumgartner Handspiel Foto: Imago/DeFodi Images

Leipzig/hen – Kein Spiel von RB Leipzig, ohne dass der VAR oder der Schiedsrichter auf dem Feld nach dem Ende der Partien zum Thema wird - und David Raum beteiligt ist. So auch in Köln, wo das Team von Trainer Ole Werner beim Aufsteiger 2:1 gewann, es aber dem Videoschiedsrichter zu verdanken hatte, dass es in der 81. Minute keinen Elfmeter gegen sich bekam.

So entschied Willenborg

Das war passiert: Bei einem Hinterhaltsschuss von Jan Thielmann aus gut 30 Metern war der Ball Leipzigs Doppeltorschütze Christoph Baumgartner auf der Linie vom Oberschenkel an die Hand gesprungen und von dort nicht ins Tor, sondern RB-Keeper Peter Gulacsi in die Arme gerollt.

Weiterlesen: Die Stimmen zum RB-Sieg in Köln

Weil der Ball ohne das Handspiel ins Tor gegangen wäre, war die Regelverletzung eigentlich klar. Schiedsrichter Frank Willenborg ließ sich aber vom VAR leiten und entschied nach TV-Studium auf Abseits von Sebastian Sebulonson in einer Sequenz zuvor.

Das waren die Reaktionen

Strittig daran: A) Wieso ging er zum TV? Abseits ist keine Ermessenfrage. B) Das Abseits war hauchzart, also auch eine Frage, wann die Linie gesetzt wird. C) Abseits konnte nur entstehen, weil Thielmanns Schuss im Anschluss an einen Freistoß der Kölner erfolgte, dem aber vier weitere Berührungen vorausgingen, darunter ein Kopfball von RB-Linsverteidiger David Raum. Nur weil Willenborg diesen als „unter Bedrängnis“ von Sebulonson einstufte – und wohl deshalb auch vor den TV ging -, stand dieser im „aktiven“ Abseits. Nur, Sebulonson stand einen halben Meter von Raum entfernt und ging auch nicht zum Ball.

Natürlich fielen die Reaktionen unterschiedlich und emotional aus.

Lukas Kwasniok, Kölns Trainer sagte: „Grundsätzlich ist es für die Referees nicht einfach. In Bezug auf den VAR bin ich so lala ein Freund davon. In der Szene geht es eigentlich um einen unkontrollierten oder kontrollierten Kopfball von Raum. Wenn man sich das anschaut, wenn das unkontrolliert ist, dann haben wir ein Thema, bei dem wir den Profis viel zu wenig zutrauen. Damit machen wir sie zu Kreisligakickern. Das war ein freier Kopfball.“ Heißt: kein Abseits, Handspiel Baumgartner, eigentlich Elfmeter.

Ole Werner, Trainer von RB, meinte: „Jeder schaut auf die Themen, die einen selbst beschäftigen. Abseits? Das ist sehr genau gemessen. Und Handspiel? Ich denke, es ist kein Handspiel, weil es ja nicht mit Absicht war. Das zählt doch letztendlich, oder? Aber vielleicht ist der Zug schon wieder weitergefahren und ich habe etwas nicht mitbekommen.“

Kölns Abwehrspieler Erik Martel sagte: „Uns ärgert der Ausgang des Spiels. Als Baumgartner Hand nimmt, war das für mich ein klarer Elfmeter. Das kann mir keiner erzählen, dass das Abseits gewesen ist. Das verstehe ich nicht. Die Linie sieht aus wie hingezogen.“

Kölns Torschütze Jan Thielmann sah das auch so: „Ich sage, das war ganz klar ein Elfmeter. Dann läuft das Spiel anders. Ich verstehe nicht, dass du als Schiedsrichter bei einer Abseitsentscheidung rausgehst. Aber es sollen sich andere aufregen.“

Schließlich bewertete auch Christoph Baumgartner die Szene, und zwar so: „In den vergangenen Wochen war der VAR oft gegen uns, heute hatten wir ihn auf unserer Seite. Ich verstehe aber den Frust der Kölner. Man sieht, dass ich den Ball blocken will und mit der Hand nicht wegkomme. Das war keine Absicht, aber wir hatten Glück mit der Abseitsentscheidung.“

Worauf der Doppeltorschütze abzielte: Im Spiel gegen Mainz, beim Stand von 1:0 für RB, hatte Raum seinen Gegenspieler Phillip Tietz gefoult, der hatte ihm aber das Bein in den Weg gestellt. Kein Elfmeter eigentlich. Mainz verwandelte den Strafstoß und gewann 2:1. In der Partie davor hatte Raum ebenfalls einen Elfmeter verursacht, diesmal war er auf dem nassen Rasen ausgerutscht und hatte St.-Pauli-Stürmer Martijn Kaars von den Beinen geholt. Der späte Elfmeter bescherte den Hamburgern das 1:1.

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