RB Leipzig

„Sorry für meine Emotionen”: Kohfeldt entschuldigt sich für Kritik am Elfmeter für RB Leipzig

Von (RBlive/sid/ukr)
13.12.2020, 14:07
Reuig: Florian Kohfeldt.
Reuig: Florian Kohfeldt. imago/Picture Point LE

Am Ende hielt es Florian Kohfeldt mit Helge Schneider: „Ich habe mich vertan”, sagte Bremens Trainer nach dem 2:0 bei RB Leipzig.

Werders Trainer meinte seine lautstarke Kritik an der Entscheidung von Schiedsrichter Sören Storks, nach dem Foul von Ludwig Augustinsson an Yussuf Poulsen Elfmeter für RB zu pfeifen. „Ich habe es so wahrgenommen, dass es ein faires Kopfballduell war, bei dem Ludwig zuerst am Ball ist”, erklärte Kohfeldt.

„Es tut mir leid”

Doch nach Ansicht der TV-Bilder revidierte sich der Bremer Fußballlehrer. „Der Ellenbogen ist nun mal im Gesicht, deshalb kann man den Elfmeter pfeifen. Sorry für meine Emotionen. Es tut mir leid, ich habe mich beim Schiedsrichter schon entschuldigt." Die Größe zu einer solch umfassenden Entschuldigung hat auch nicht jeder Bundesligatrainer.

Während des Spiels hatte Kohfeldt noch heftig gemeckert. „Er geht doch nur hoch. Das gibt es doch gar nicht", schrie er deutlich hörbar im ganzen Stadion. Auch: „Du machst uns das Spiel kaputt”, soll er gerufen haben.

Nach Abpfiff klärte er die Szene sowohl im persönlichen Gespräch mit Yussuf Poulsen als auch mit dem Referee. „Zwischen Sören Storks und mir ist alles in Ordnung”, sagte Kohfeldt.