RB Leipzig

Spieler von RB Leipzig unterstützen Rangnicks Rotations-Abkehr

Von (mki) 27.09.2018, 15:06
Länderspiele abgesagt: Kevin Kampl.
Länderspiele abgesagt: Kevin Kampl. imago/osnapix

Für das Spiel gegen den VfB Stuttgart hatte Ralf Rangnick in der Startelf nur zwei Änderungen vorgenommen. Schon vor der Partie hatte der Trainer von RB Leipzig angekündigt, dass man von der vor der Saison geplanten großen Rotation abkehren werde.

Ralf Rangnick bekräftigt Abkehr von Heavy Rotation bei RB Leipzig

„Wir wollen die Mannschaft nicht mehr im ganz großen Stil verändern“, bekräftigte Ralf Rangnick nach dem Spiel gegen Stuttgart noch einmal die Kurskorrektur. „Nur auf den Positionen, wo es notwendig ist“, wolle man von Spiel zu Spiel das Team künftig verändern. Gegen Stuttgart musste beispielsweise Marcelo Saracchi verletzungsbedingt passen, sodass Marcel Halstenberg zu seinem Startelf-Comeback kam.

„Mir war es wichtig, dass die Mannschaft in weiten Teilen so zusammenspielt wie in Frankfurt. Dort war sie ja nicht zufällig so aufgestellt. Es hat sich bestätigt, dass das gut und richtig war“, sieht sich Rangnick vom 2:0 gegen Stuttgart und einer guten Leistung bestätigt. Ob man in Hoffenheim (29.09.2018, 15.30 Uhr) erneut in so geringem Umfang wechselt, sei allerdings noch unklar, weil die TSG unter der Woche sehr stark durchwechselte und mit einer frischen Mannschaft gegen RB Leipzig auflaufen könnte.

Yussuf Poulsen und Kevin Kampl unterstützen Kurskorrektur von Ralf Rangnick

„Es hat uns gut getan, dass wir fast mit der gleichen Elf wie in Frankfurt aufgelaufen sind“, unterstützt Yussuf Poulsen den neuen Kurs von Trainer Ralf Rangnick. Es sei „klar“, dass nicht immer dieselben elf Spieler auflaufen könnten, aber Wechsel in einem geringeren Umfang täten der Mannschaft gut. Zumal wenn man zuvor in Frankfurt eine Mannschaft auf dem Platz hatte, die auch schon ein gutes Spiel machte.

Kevin Kampl bekannte sich nach dem Spiel gegen Stuttgart dazu, dass er lieber alle drei Tage spiele als zwischendurch immer wieder aus der Startelf rotiert zu werden. „Es ist normal, dass du vielleicht zwei-, dreimal mit der gleichen Aufstellung spielst, wenn die Formation harmoniert. Viele sind es sowieso gewohnt, alle drei Tage zu spielen. Ich spiele auch gern alle drei Tage“, geht Kampl davon aus, dass er auch in Hoffenheim wieder in der Startformation stehen wird.

Der Slowene startete gegen Stuttgart zum siebten Mal in Folge in der Startelf und spielte dabei immer durch. Verschleißerscheinungen waren nicht zu spüren, denn Kampl spielte eine starke Partie und kurbelte das Offensivspiel seiner Mannschaft immer wieder an. Auch das vielleicht ein Zeichen, dass die Rangnick-Abkehr von der Rotation keine falsche Entscheidung ist.