RB Leipzig

Stimmen zum 1:1 gegen Hoffenheim: „Die Bude war hochverdient!“

26.02.2019, 00:08
Schütze zum 1:1 gegen Hoffenheim: Willi Orban.
Schütze zum 1:1 gegen Hoffenheim: Willi Orban. imago/Picture Point LE

Willi Orban, Schütze zum späten 1:1 (0:1) für RB Leipzig im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim, sagte nach der Partie, dass aufgrund der erste Hälfte, die Sinsheimer den Punkt verdient hätten. Und aufgrund der zweiten Hälfte Leipzig. „Es war hochverdient“, so der Abwehrchef, „dass wir die Bude noch gemacht haben!“

Wen man auch fragte nach dieser Montagspartie zwischen dem Tabellenvierten und -achten, alle sagten in etwa das Gleiche. Die erste Hälfte: ging klar an Hoffenheim. Die zweite: klar an Leipzig. So fielen auch die zwei Treffer. Kramaric traf vor der Pause (22.), Orban kurz vor dem Ende (89.).

Poulsen: „Wir können etwas enttäuscht sein“

Hoffenheims Florian Grillitsch etwa sagte: „Am Ende geht das Remis in Ordnung. Wir sind verdient in Führung gegangen, aber in der zweiten Halbzeit war der Druck am Ende zu hoch.“ Willi Orban meinte: „Die erste Hälfte geht klar an Hoffenheim, die zweite Hälfte geht klar an uns. Wenn es noch fünf Minuten noch länger geht, hätten wir eventuell gewonnen, aber das Remis ist okay.“

So sah es auch Yussuf Poulsen. „Das Spiel war nicht so gut im Fluss für uns“ sagte der Däne und meinte: „vor allem bis zur Pause. Wir hätten danach früher den Ausgleich machen können. Aufgrund der zweiten Halbzeit können wir etwas enttäuscht sein. Aber insgesamt ist das Remis okay.“

Auch RB-Keeper Peter Gulacsi fand: „Die erste Halbzeit war Hoffenheim besser, dann haben wir umgestellt, die zweite Halbzeit haben wir gut ausgesehen. Unser Treffer war mehr als verdient. Ich finde aber, das Problem bis zur Pause war nicht, dass Hoffenheim es besser gemacht hat als wir, sondern dass wir nicht griffig genug waren. Wir nehmen diesen Punkt mit und machen weiter.“

Am Ende urteilte auch Leipzigs Bald-Trainer und Hoffenheims Noch-Coach Julian Nagelsmann: „Das Ergebnis ist gerecht. Aber wir müssen nach der ersten Halbzeit 3:0 in Führung gehen. In der zweiten Hälfte war das 1:1 verdient. Da haben wir uns abräumen lassen und es nicht so gut verteidigt.“

„Unsere erste Hälfte war richtig schlecht“, pflichtete ihm Ralf Rangnick bei. „Dann haben wir uns entschieden, zu unserem 4-2-2-2 zurückzukehren. Das war danach zwar immer noch kein Leckerbissenspiel, aber beide Mannschaften sind nun mal gut gegen den Ball. Wir müssen und sind am Ende zufrieden mit dem Unentschieden.“