Jan Zimmermann Süße Rache: Ex-BVB-Coach bereitete Leipzigs 1:0 vor
Jan Zimmermann wurde im Sommer als U-23-Trainer in Dortmund entlassen – und ging zu RB Leipzig. Dort ist er für die Standards zuständig. Eine neue Fähigkeit im Repertoire des Red-Bull-Personals. Auch beim 1:1-Topspiel gegen seinen Ex-Klub.

Dortmund/Leipzig/hen – Das Tor war vielleicht eine bittersüße Racheaktion von Jan Zimmermann. Den Treffer zum 1:0 für RB Leipzig im Topspiel bei Borussia Dortmund (1:1) erzielte zwar Christoph Baumgartner nach Stirnvorlage von Assan Ouedraogo, doch der Treffer resultierte aus einem Standard.
Wechsel zu RB im Sommer
Für die Standards bei RB ist Zimmermann zuständig. Der 45-Jährige war bis diesen Sommer Trainer in Dortmund, und dort als Übungsleiter der U23 zwei Spieltage vor Saisonschluss entlassen worden. Deshalb der Wechsel zu RB Leipzig, wo Zimmermann als Standard-Spezialist eingestellt wurde.

Um die sogenannten „ruhenden Bälle“ war es in der vergangenen Saison, die auf Rang sieben endete, „weit nei bös'“ bestellt gewesen, wie man in Sachsen sagt. Übersetzt: übler als übel. Zimmermann hat diese Tendenz mit Erfolg gestoppt.
Baumgartner: „Das war eine super Variante“
Drei Treffer in der Liga resultierten bislang aus Standards, bei acht Tore in der Liga insgesamt für den Red-Bull-Kader. Der gegen den BVB war besonders schön gewesen, denn er folgte einer Einlull-Strategie: Raum schob erst quer auf Seiwald, der flankte diagonal ans andere Ende des Strafraums, dort köpfte Ouedraogo Baumgartner den Ball vor die Füße. Der Österreicher schob aus einem Meter ins kurze Eck ein.
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Baku verrät: Treffer gegen BVB war einstudiert
„Das war eine super Variante“, sagte Baumgartner später im Aktuellen Sportstudio. „Es ist immer schwierig für den Gegner, wenn er in Bewegung kommt, eine Ordnung zu behalten.“ Sportchef Marcel Schäfer fügte hinzu: „Es ist schön, wenn das Früchte trägt, was man sich vornimmt und erarbeitet. Kompliment. Es hat relativ schnell gegriffen, dass wir über Standardsituationen Torgefahr erzeugen – denn das haben wir letztes Jahr viel zu selten gemacht.“
„Das war einstudiert“, verriet später Ridle Baku, und nutzte die Gelegenheit, um „Zimmi (Zimmermann, Anm. Red.) auch mal zu loben. „Das war geplant, das war kein Zufall.“