RB Leipzig

„Wir haben viel mit ihm gesprochen”: Warum Ilaix Moriba bei RB Leipzig kaum eine Rolle spielt

Von (RBlive/ukr) 03.11.2021, 06:00
„Die Anpassung an unseren Fußball und unsere Mannschaft dauert ein bisschen”: Jesse Marsch über den Start von Ilaix Moriba bei RB Leipzig.
„Die Anpassung an unseren Fußball und unsere Mannschaft dauert ein bisschen”: Jesse Marsch über den Start von Ilaix Moriba bei RB Leipzig. imago images/motivio

Elf Minuten gegen Bochum, 28 gegen Paris St. Germain und zehn Minuten gegen Babelsberg: Mehr Spielzeit hat Ilaix Moriba bei RB Leipzig noch nicht bekommen. Das 18 Jahre alte Toptalent ist auch nach über zwei Monaten beim neuen Klub noch nicht richtig im Team angekommen. Dabei hatte sich der Achter, der die Position interpretiert wie Paul Pogba, in der vergangenen Saison beim FC Barcelona bereits ins Rampenlicht gespielt. Und die Konkurrenz auf der Acht bei RB ist mit Amadou Haidara auch nicht übermächtig. Doch es dauert ganz offensichtlich, bis Moriba die taktischen Anforderungen an seine Position verinnerlicht hat.

Dabei hatte er bei seinem Debüt gegen Bochum stark gespielt; beim Test gegen Wroclaw war er bester Leipziger.

Kritik aus Spanien: „Ilaix muss bereits so reich sein wie seine gierigen Agenten”

Doch vor dem Rückspiel gegen Paris St. Germain (21 Uhr/DAZN) erklärte Trainer Jesse Marsch auf Nachfrage, warum Moriba noch kein fester Bestandteil des RB-Teams ist. „Ilaix ist ein großes Talent, das wissen wir. Aber er ist noch jung und die Anpassung an unseren Fußball und unsere Mannschaft dauert ein bisschen, das ist normal”, sagte Marsch. „Er kam spät und war am Anfang nicht total fit. Wir haben probiert, ihn nach und nach reinzubringen, haben viel mit ihm gesprochen, er hat viel gelernt.” In Paris vor zwei Wochen war Moriba erster Einwechseler, auch in Leipzig plant Marsch bei günstigem Spielverlauf den Einsatz des Youngsters. „Ich hoffe, er hat am Mittwoch die Chance, seine Qualität zu zeigen. Lasst uns sehen, was im Spiel passiert, aber es ist eine Möglichkeit, dass wir ihn einwechseln.”

In Spanien wird sein Abgang nach wie vor kritisch gesehen. Mundo Deportivo kommentiert: „Es ist absurd, dass Ilaix, der Strategie seines neuen Rogon-Agenten folgend, nicht bei Barça verlängern wollte und den Club seines Lebens verlassen hat. Barça hat verloren und Ilaix hat verloren. Ja, Barça spielte 16 Millionen ein, die es dem Verein ermöglichten, Luuk de Jong zu holen - weder ein Crack noch ein junger Mann, aber sie haben einen großartigen Spieler mit großer Zukunft verloren. Ilaix muss bereits so reich sein wie seine gierigen Agenten, aber seine Karriere verläuft nicht gerade. Zum Haareraufen.”