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„Total grenzgängermäßig” Nagelsmann ist vor Pokal-Gegner Nürnberg gewarnt

Julian Nagelsmann gibt im Training vorm Pokal-Duell mit dem "Club" die Marschrichtung vor.

Julian Nagelsmann gibt im Training vorm Pokal-Duell mit dem "Club" die Marschrichtung vor.

Es sei ein bisschen wie Murphy's Law, scherzte Julian Nagelsmann vor dem Pokal-Duell mit dem 1. FC Nürnberg und seinem ehemaligen Co-Trainer und Vertrauten Robert Klauß. Das Gesetz besagt: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Von 63 möglichen Gegnern bekommt es RB in der ersten Runde des DFB-Pokals am Samstag (ab 15.30 Uhr) ausgerechnet mit dem einen zu tun, dessen Trainer den aktuellen RB-Code verinnerlicht hat wie sonst kaum jemand.

„Dafür habe ich auch die bessere Mannschaft, also gleicht sich das wieder aus“, sagte Nagelsmann auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Seine Jungs seien nach einer guten Vorbereitung "heiß" auf das erste Pflichtspiel seit dem Ausscheiden im Champions-League-Halbfinale gegen PSG. „Das wird sicherlich kein ganz einfaches Spiel. Trotzdem haben wir den Anspruch, das Spiel zu gewinnen.“ Immerhin trifft da eine international erfahrene Top-Mannschaft auf den Fast-Absteiger der 2. Bundesliga.

Nürnberg mit "Ekel-Taktik"?

In Nürnberg erwartet Nagelsmann trotz dieses Ungleichgewichts und trotz der fehlenden Fans im Max-Morlock-Stadion einen Gegner, der die Pokal-Sensation wittert, „total grenzgängermäßig“ unterwegs sein und „alles reinwerfen“ wird. Testspiele gegen einige sehr gute Gegner, darunter ein 5:2 gegen Bundesligist TSG Hoffenheim, ließen den Fußball-Lehrer aufhorchen. „Sie hatten im Testspiel gegen Union interessante Übergänge von sehr tiefem Verteidigen und hohem Mann-gegen-Mann-Pressing”, sagte der 33-Jährige. Wenig überraschend: Er erkannte beim Club einige Elemente aus dem RB-Taktikrepertoire

Sein Gegenüber will über die 90 Minuten taktisch variabel agieren, sodass sich der Erstligist etwas an seine Mannschaft anpassen muss. Und er will es ihnen möglichst unangenehm machen, die Bild schrieb gar von „Ekel-Taktik“. „Grundsätzlich musst du als Zweitligist immer versuchen, die Stärken des Gegners zu eliminieren“, sagte Klauß auf der Pressekonferenz am Freitag.

Benny Henrichs muss wohl zuschauen

Der Club würde in seinen Augen von zehn Duellen „wahrscheinlich neun" gegen Leipzig verlieren. Daher brauche es einen „perfekten Tag“, um die faustdicke Überraschung zu schaffen. Gleichzeitig sieht der frühere Nagelsmann-Assi einen psychologischen Vorteil bei den Franken. „Wir können etwas gewinnen, während sie schon in der ersten Runde den ersten Titel liegen lassen könnten.“

Personell kann Klauß aus dem Vollen schöpfen. Die drei Talente Noel Knothe, Ekin Celebi und Lukas Schleimer sowie der wiedergenesene Virgil Misidjan sollen bei der U21 Spielpraxis sammeln. RB-Leihspieler und Defensiv-Allrounder Tom Krauß ist ein Kandidat für die Startformation. Julian Nagelsmann muss auf Konrad Laimer (verletzt), Ersatz-Torhüter Josep Martinez (gesperrt) und Ibrahima Konaté (Aufbautraining nach Hüft-OP) verzichten. Auch der zuletzt angeschlagene Neuzugang Benjamin Henrichs muss wahrscheinlich zusehen. Dagegen könnte „Mr. Oberschenkel“ Hee-chan Hwang im Pokal sein Startelf-Debüt für RB feiern.