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"Das Team hat sich nicht an den Matchplan gehalten" Stimmen zum Leipziger 1:2 gegen Brügge

Kann es nicht fassen: RB-Coach Jesse Marsch

Kann es nicht fassen: RB-Coach Jesse Marsch

Das wichtige Heimspiel gegen den vermeintlich direkten Kontrahenten im Kampf um Platz drei in der Champions-League-Gruppe verloren: Schlimmer hätten sich die vergangenen Wochen für RB Leipzig in der Partie Dienstagabend gegen Brügge nicht zuspitzen können. Nach der Führung durch Christopher Nkunku zerfielen die Sachsen in alle Einzelteile und verloren am Ende 1:2. Sehr zur Verwunderung von Trainer Jesse Marsch - und später auch der Spieler.

So fielen die Reaktionen auf die Niederlage aus:

Jesse Marsch (Trainer RB Leipzig): "Die erste Halbzeit war nach der Führung total hektisch. Das hat mich enorm überrascht. Das Team hat sich nicht an den Matchplan gehalten, wir hatten nicht die nötige Kontrolle. Ich habe in der Halbzeit den Jungs gesagt, sie solle ruhiger spielen und sich am Matchplan orientieren. Nach der Pause waren wir besser und wir hätten das Spiel noch drehen können. Aber die Tore sind nicht gefallen. Gerade ist es interessant, wir spielen entweder sehr gut oder sehr schlecht. Wir sind einfach nicht konstant, das ist auch meine Schuld. Ich muss jetzt herausfinden, welches in dieser Situation das beste Team ist."

Philippe Clement (Trainer Club Brügge): „Leipzig hat es auf verschiedene Art und Weise probiert. Aber unsere Spieler haben als Team immer darauf reagiert und waren sehr gut. Auf diesem Niveau muss man mit noch mehr Intensität arbeiten, um Mannschaften etwas entgegenzusetzen, die mehr Qualität haben. Wir trainieren sehr hart, das merken auch neue Spieler, die aus anderen Ligen zu uns kommen. Mannschaften wie Paris, ManCity und auch Leipzig können mit viel Geld immer neue Spieler holen. Also müssen wir anders dagegenhalten. Dieser Sieg ist noch schöner als der in der vergangenen Saison gegen Zenit, weil Leipzig eine bisschen größere Mannschaft ist.”

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): "In der ersten Hälfte waren wir nicht gut, das muss man sagen. Wir waren nach dem 1:0 plötzlich sehr nervös und haben viele Fehlpässe gespielt, davon hat Brügge profitiert. Wir hätten viel aktiver im Spielaufbau sein müssen. Die zweite Halbzeit war besser, da waren wir aktiver. Aber die Durchschlagskraft hat gefehlt. Wir haben jetzt eine schwierige Position in der Gruppe, müssen aber positiv bleiben."

Kevin Kampl (Spieler RB Leipzig): "Die erste Halbzeit hat uns das Spiel gekostet. Über die Gegentreffer müssen wir auf jeden Fall reden. Wir gehen gut in Führung und werden dann unerklärlich hektisch. Nach der Pause war es besser, hatten klar mehr vom Spiel und ich denke, wenn wir das 2:2 machen, gewinnen wir auch noch. Aber wir haben uns zu oft verheddert. Das ist jetzt enttäuschend, wir hatten uns viel mehr vorgenommen. So stehen wir mit null Punkten da. Wir müssen jetzt ruhig bleiben, es sind noch ein paar Spiele. Aber es ist eine brutal schwere Gruppe." (RBlive/hen)